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Leben

Adriano Celentano

Vite

Mi Affascina Il Mistero Delle Vite
Che Si Dipanano Lungo La Scacchiera
I Giorni e Strade, Foto Scolorite
Memorie Di Vent'anni, Di Una Sera

Mi Coinvolge L'eterno Gocciolare
Del Tempo Sopra Il Viso Di Un Passante
E Il Chiedermi Se Nei Suoi Tratti Appare
L'insulto Di Una Morte o Di Un Amante

Il Mondo Visto Con Gli Occhi Asfaltati
Rincorrendo Il Balletto Delle Ore
Noi Che Sappiamo Dove Siamo Nati
Ma Non Sapremo Mai Dove Si Muore

Mi Piace Rovistare Nei I Ricordi
Di Altre Persone, Inverni o Primavere
Per Perdere o Trovare Dei Raccordi
Nell'apparente Caos Di Un Rigattiere

Quadri Per Cui Qualcuno è Stato in Posa
Un Cannocchiale Che Ha Guardato Un Punto
Un Mappamondo Due Bijoux Una Rosa
Ciarpame Un Tempo Bello e Ora Consunto

Oggetti Che Qualcuno Ha Forse Amato
Ora Giaccion Lì Senza Padrone
Senza Funzione, Senza Storia o Stato
Nell'intreccio Di Caso o Di Ragione

E La Mia Vita Cade in Altre Vite
Ed Io Mi Sento Solamente Un Punto
Lungo La Retta Lucida e Infinita
Di Un Meccanismo Immobile e Presunto

Tu Sei Quelli Che Son Venuti Prima
Che in Parte Hai Conosciuti e Quelli Dopo
Che Non Conoscerai Come Una Rima
Vibrante, Bella, Però Senza Scopo

Non Saprai e Non Sai Questo Dolore
Che Vagli Tra Le Maglie Di Un Tuo Cribro
Svanisce Un Po' Nel Contemplare Un Fiore
Si Scorda Fra Le Pagine Di Un Libro

Perchè Non Si Fa a Meno Di Altre Vite
Anche Rubate a Pagine Che Sfogli
Oziosamente e Ambiguo Le Hai Assorbite
Da Fantasmi Inventati Che Tu Spogli

Rivestendoti in Loro Piano Piano
Come Se Ti Scoprissi in Uno Specchio
L'uomo Dublino o L'ultimo Mohicano
Che Ai 25 Si Sentiva Vecchio

Perchè La Nostra è Insufficiente Appena
Ne Mescoliamo Inconsciamente Il Senso
Siamo Gli Attori Ingenui Su Una Scena
Di Un Palcoscenico Misterioso...
E Immenso

Leben

Mich fasziniert das Geheimnis der Leben
Die sich entlang des Schachbretts entfalten
Die Tage und Straßen, verblasste Fotos
Erinnerungen von zwanzig Jahren, eines Abends

Es berührt mich das ewige Tropfen
Der Zeit auf das Gesicht eines Passanten
Und das Fragen, ob in seinen Zügen erscheint
Die Beleidigung eines Todes oder eines Liebhabers

Die Welt gesehen mit asphaltierten Augen
Dem Ballett der Stunden nachjagend
Wir, die wir wissen, wo wir geboren sind
Doch niemals wissen werden, wo man stirbt

Ich durchwühle gerne die Erinnerungen
Von anderen Menschen, Wintern oder Frühlingen
Um Verbindungen zu verlieren oder zu finden
Im scheinbaren Chaos eines Trödlers

Bilder, für die jemand posierte
Ein Fernrohr, das einen Punkt betrachtete
Ein Globus, zwei Schmuckstücke, eine Rose
Kram, einst schön und jetzt abgetragen

Objekte, die vielleicht jemand geliebt hat
Liegen jetzt dort ohne Besitzer
Ohne Funktion, ohne Geschichte oder Status
Im Zusammenspiel von Zufall oder Vernunft

Und mein Leben fällt in andere Leben
Und ich fühle mich nur als ein Punkt
Entlang der geraden, glänzenden und unendlichen Linie
Eines unbeweglichen und vermeintlichen Mechanismus

Du bist die, die vorher kamen
Die du zum Teil gekannt hast und die nach dir
Die du nicht kennen wirst wie einen Reim
Vibrant, schön, jedoch ohne Zweck

Du wirst diesen Schmerz nicht wissen und weißt ihn nicht
Der zwischen den Maschen deines Siebs läuft
Er verschwindet ein wenig beim Betrachten einer Blume
Vergisst sich zwischen den Seiten eines Buches

Denn man kann nicht auf andere Leben verzichten
Auch wenn sie geraubt sind, aus Blättern, die du blätterst
Lässig und mehrdeutig hast du sie absorbiert
Von erfundenen Gespenstern, die du entkleidest

Sich nach und nach in ihnen kleidend
Als ob du dich in einem Spiegel entblößt
Der Dubliner Mann oder der letzte Mohikaner
Der sich mit 25 alt fühlte

Denn unser Leben ist kaum ausreichend
Wenn wir unbewusst den Sinn vermischen
Wir sind die naiven Schauspieler auf einer Bühne
Eines geheimnisvollen...
Und unermesslichen Theaters.