Acquaforte
Es medianoche, el cabaret despierta
Muchas mujeres, flores y champán
Va a comenzar la eterna y triste fiesta
De los que viven al ritmo de un gotán
Cuarenta años de vida, me encadenan
Blanca la testa, viejo el corazón
Hoy puedo ya mirar con mucha pena
Lo que otros tiempos miré con ilusión
Las pobres milongas dopadas de besos
Me miran extrañas con curiosidad
Ya no me conocen, ¡estoy solo y viejo!
No hay luz en mis ojos, ¡la vida se va!
Un viejo verde que gasta su dinero
Emborrachando a lulú con su champán
Hoy le negó el aumento a un pobre obrero
Que le pidió un pedazo más de pan
Y aquella pobre mujer que vende flores
Fue en sus tiempos la reina de montemarte
Me ofrece en su sonrisa unas violetas
Para que alegre tal vez mi soledad
Y pienso en la vida, las madres que sufren
Los hijos que vagan, sin techo y sin pan
Vendiendo la prensa ganando dos guitas
¡Qué triste es todo eso! ¡Quisiera llorar!
Es medianoche, el cabaret despierta
Muchas mujeres, flores y champán
Va a comenzar la eterna y triste fiesta
De los que viven al ritmo de un gotán
Cuarenta años de vida, me encadenan
Blanca la testa, viejo el corazón
Hoy puedo ya mirar con mucha pena
Lo que otros tiempos miré con ilusión
Wasserfest
Es ist Mitternacht, das Kabarett erwacht
Viele Frauen, Blumen und Champagner
Die ewige und traurige Feier beginnt
Für die, die im Rhythmus eines Tangos leben
Vierzig Jahre Leben, sie fesseln mich
Weißes Haar, das Herz ist alt
Heute kann ich mit viel Bedauern schauen
Auf das, was ich in anderen Zeiten mit Hoffnung sah
Die armen Milongas, betäubt von Küssen
Blicken mich seltsam und neugierig an
Sie kennen mich nicht mehr, ich bin allein und alt!
Kein Licht in meinen Augen, das Leben vergeht!
Ein alter Geizkragen, der sein Geld ausgibt
Um Lulú mit seinem Champagner zu besaufen
Heute hat er einem armen Arbeiter die Lohnerhöhung verweigert
Der um ein Stück mehr Brot bat
Und jene arme Frau, die Blumen verkauft
War in ihren Zeiten die Königin von Montmartre
Sie bietet mir in ihrem Lächeln ein paar Veilchen an
Um vielleicht meine Einsamkeit zu erfreuen
Und ich denke an das Leben, die Mütter, die leiden
Die Kinder, die umherirren, ohne Dach und ohne Brot
Die die Zeitung verkaufen und zwei Groschen verdienen
Wie traurig ist das alles! Ich möchte weinen!
Es ist Mitternacht, das Kabarett erwacht
Viele Frauen, Blumen und Champagner
Die ewige und traurige Feier beginnt
Für die, die im Rhythmus eines Tangos leben
Vierzig Jahre Leben, sie fesseln mich
Weißes Haar, das Herz ist alt
Heute kann ich mit viel Bedauern schauen
Auf das, was ich in anderen Zeiten mit Hoffnung sah