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Zehner an Jacinto Luna

Alfredo Zitarrosa

Décimas a Jacinto Luna

(Milonga)

Versión de Alfredo Zitarrosa:

No pregunten de a'nde soy,
vengo del tiempo aparcero,
y ni los mismos senderos
se imaginan p'ande voy;
voy tiempo arriba y estoy
conforme con mi destino,
de andar solo y peregrino,
durmiendo sobre mis garras,
y despertando guitarras
a la orilla del camino.

Sin facón en la carona
ni lazo ata'o a los tientos,
traigo un temblor que los vientos
dejaron en mis bordonas,
y una pena en las lloronas
que no levantan el vuelo,
porque el rigor del pihuelo
la lleva atada a mi huella,
de no, ya serían estrellas
alumbrando desde el cielo.

Ya no tengo ni querencia
y las leguas no me espantan,
porque no hay pa' los que cantan
más pago que el de la ausencia;
nada me ata a la esistencia,
voy muriendo al tranco lerdo
y, en ocasiones, me pierdo
tras los horizontes rojos,
con un niebla en los ojos
y acosa'o por los ricuerdos.

Me han echa'o en el fogón
ramitas de mataojo,
espinas en el rastrojo,
dolor en el corazón;
y voy con esta canción
en los labios de una herida,
pa' que al final de mi vida
quede mi canto despierto,
pues todo cocuyo muerto
deja una luz encendida.

Zehner an Jacinto Luna

(Milonga)

Version von Alfredo Zitarrosa:

Fragt nicht, woher ich komme,
ich komme aus der Zeit des Wanderns,
und selbst die Pfade
können sich nicht vorstellen, wohin ich gehe;
ich gehe der Zeit entgegen und bin
zufrieden mit meinem Schicksal,
allein und als Pilger unterwegs,
schlafend auf meinen Krallen,
und weckend Gitarren
am Wegesrand.

Ohne Messer in der Tasche
und ohne Seil an den Zügeln,
bring ich ein Zittern mit, das die Winde
in meinen Saiten hinterlassen haben,
und einen Schmerz in den Weinen,
die nicht abheben,
weil die Strenge des Pihuelo
sie an meinen Fuß fesselt,
ansonsten wären sie schon Sterne,
die vom Himmel leuchten.

Ich habe nicht einmal mehr Zuneigung
und die Meilen schrecken mich nicht,
denn für die, die singen,
gibt es keinen höheren Lohn als die Abwesenheit;
nichts bindet mich an das Leben,
ich sterbe im langsamen Schritt
und manchmal verliere ich mich
hinter den roten Horizonten,
mit einem Nebel in den Augen
und verfolgt von Erinnerungen.

Man hat mich ins Feuer geworfen
mit Zweigen von der Mauer,
Dornen im Gestrüpp,
Schmerz im Herzen;
und ich gehe mit diesem Lied
auf den Lippen einer Wunde,
damit am Ende meines Lebens
mein Gesang wach bleibt,
denn jeder tote Glühwürmchen
lässt ein Licht brennen.

Escrita por: Osiris Rodríguez Castillo