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Rotes Tinte

Alfredo Zitarrosa

Tinta roja

(Tango)

Paredón,
tinta roja en el gris
del ayer...
Tu emoción
de ladrillo feliz
sobre mi callejón
con un borrón
pintó la esquina...

Y al botón
que en el ancho de la noche
puso el filo de la ronda
como un broche...
Y aquel buzón carmín,
y aquel fondín
donde lloraba el tano
su rubio amor lejano
que mojaba con bon vin.

¿Dónde estará mi arrabal?
¿Quién se robó mi niñez?
¿En qué rincón, luna mía,
volcás como entonces
tu clara alegría?
Veredas que yo pisé,
malevos que ya no son,
bajo tu cielo de raso
trasnocha un pedazo
de mi corazón.

Paredón
tinta roja en el gris
del ayer...
Borbotón
de mi sangre infeliz
que vertí en el malvón
de aquel balcón
que la escondía...

Yo no sé
si fue el negro de mis penas
o fue el rojo de tus venas
mi sangría...
Por qué llegó y se fue
tras del carmín
y el gris
fondín lejano,
donde lloraba un tano
sus nostalgias de bon vin.

Rotes Tinte

(Tango)

Mauer,
rote Tinte im Grau
der Vergangenheit...
Deine Emotion
von fröhlichen Ziegeln
in meiner Gasse
mit einem Schattenschnitt
malte die Ecke...

Und auf den Knopf,
das in der Weite der Nacht
das Ende der Runde setzte
wie eine Brosche...
Und jener karminrote Briefkasten,
und jener kleine Tisch,
wo der Italiener weinte
er seine blonde Liebe aus der Ferne,
mit Bon Vin befeuchtet.

Wo wird mein Stadtteil sein?
Wer hat meine Kindheit gestohlen?
In welcher Ecke, mein Mond,
wirst du wie damals
deine klare Freude ergießen?
Bürgersteige, die ich trat,
Gangster, die es nicht mehr gibt,
unter deinem Himmel aus Satin
wacht ein Stück
meines Herzens.

Mauer,
rote Tinte im Grau
der Vergangenheit...
Ein Fluss
meines unglücklichen Blutes,
das ich in den Geranien
von jenem Balkon
vergoß, der es verborgen hielt...

Ich weiß nicht,
ob es das Schwarz meiner Sorgen war
oder das Rot deiner Adern,
meine Blutung...
Warum kam es und ging es
hinter dem Karmin
und dem grauen
fernen Grund,
wo ein Italiener weinte
seine Nostalgien für Bon Vin.

Escrita por: Cátulo Castillo, Sebastián Piana