Ai Chico Chico
De chapéu às três pancadas
E cachené ao pescoço
O Chico nas ramboiadas
Punha o bairro em alvoroço
É uma cidade onde voa
O tempo ingrato consigo
E o fado que é seu castigo
Todas as noites o entoa
Naquele velho postigo
D'onde namora lisboa
Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê
Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê
Em tosca mesa de pinho
Tem sardinheiras num jarro
Uma botija com vinho
E um Santo António de barro
Junto ao velho cachené
E uns calções à marialva
Guarda o leque verda-malva da cigana Salomé
Por quem chico na Aqualva
Numa tasca armou banzé
Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê
Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê
Na parede entre dois pares
De bandarilhas vermelhas
A jaqueta de alamares
E o chicote das parelhas
Lá tem a cinta e o barrete
Que ornamentam mesmo à entrada
A cabeça embalsemada do famoso Ramalhete
Que lhe deu luta danada
Numa pega em Alcochete
Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê
Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê
Quando a saudade o visita
E há mais sal na sua vida
Tira dum saco de chita
Uma guitarra partida
Depois de um copo de vinho
Seus olhos são toutinegras
Ai tornam-se negras, negras
As melenas cor de arminho
E ali com todas as regras
Chorando, canta baixinho
Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê
Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê
Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê
Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê
Oh Chico Chico
Mit Hut und drei Schlägen
Und dem Tuch um den Hals
Der Chico in den Ramboiadas
Versetzte die Nachbarschaft in Aufruhr
Es ist eine Stadt, wo die Zeit
Ungerecht mit sich selbst umgeht
Und das Schicksal, das sein Fluch ist
Jede Nacht ihm ein Lied singt
An diesem alten Fenster
Von wo aus er Lissabon anbetet
Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht
Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht
An einem groben Tisch aus Kiefer
Stehen Sardinien in einer Vase
Eine Flasche mit Wein
Und ein heiliger Antonius aus Ton
Neben dem alten Tuch
Und einer kurzen Hose im marialva-Stil
Bewahrt er den grün-lila Fächer der Zigeunerin Salomé
Für die Chico in Aqualva
In einer Kneipe einen Aufstand machte
Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht
Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht
An der Wand zwischen zwei Paaren
Von roten Bandarilhas
Die Jacke mit den goldenen Knöpfen
Und die Peitsche der Paare
Dort hängt der Gürtel und die Mütze
Die gleich am Eingang dekorieren
Den mit Wachs überzogenen Kopf des berühmten Ramalhete
Der ihm heftigen Widerstand bot
Bei einem Fang in Alcochete
Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht
Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht
Wenn die Sehnsucht ihn besucht
Und es mehr Salz in seinem Leben gibt
Nimmt er aus einem Sack aus Chita
Eine zerbrochene Gitarre
Nach einem Glas Wein
Sind seine Augen wie Nachtigallen
Oh, sie werden schwarz, schwarz
Die Mähnen in Hermelinfarbe
Und dort mit all den Regeln
Weinend, singt er leise
Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht
Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht
Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht
Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht