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Oh Chico Chico

Amália Rodrigues

Ai Chico Chico

De chapéu às três pancadas
E cachené ao pescoço
O Chico nas ramboiadas
Punha o bairro em alvoroço

É uma cidade onde voa
O tempo ingrato consigo
E o fado que é seu castigo
Todas as noites o entoa
Naquele velho postigo
D'onde namora lisboa

Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê

Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê

Em tosca mesa de pinho
Tem sardinheiras num jarro
Uma botija com vinho
E um Santo António de barro

Junto ao velho cachené
E uns calções à marialva
Guarda o leque verda-malva da cigana Salomé
Por quem chico na Aqualva
Numa tasca armou banzé

Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê

Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê

Na parede entre dois pares
De bandarilhas vermelhas
A jaqueta de alamares
E o chicote das parelhas
Lá tem a cinta e o barrete

Que ornamentam mesmo à entrada
A cabeça embalsemada do famoso Ramalhete
Que lhe deu luta danada
Numa pega em Alcochete

Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê

Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê

Quando a saudade o visita
E há mais sal na sua vida
Tira dum saco de chita
Uma guitarra partida

Depois de um copo de vinho
Seus olhos são toutinegras
Ai tornam-se negras, negras
As melenas cor de arminho
E ali com todas as regras
Chorando, canta baixinho

Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê

Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê

Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê

Ai Chico Chico, do cachené
Quem te viu antes e quem te vê

Oh Chico Chico

Mit Hut und drei Schlägen
Und dem Tuch um den Hals
Der Chico in den Ramboiadas
Versetzte die Nachbarschaft in Aufruhr

Es ist eine Stadt, wo die Zeit
Ungerecht mit sich selbst umgeht
Und das Schicksal, das sein Fluch ist
Jede Nacht ihm ein Lied singt
An diesem alten Fenster
Von wo aus er Lissabon anbetet

Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht

Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht

An einem groben Tisch aus Kiefer
Stehen Sardinien in einer Vase
Eine Flasche mit Wein
Und ein heiliger Antonius aus Ton

Neben dem alten Tuch
Und einer kurzen Hose im marialva-Stil
Bewahrt er den grün-lila Fächer der Zigeunerin Salomé
Für die Chico in Aqualva
In einer Kneipe einen Aufstand machte

Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht

Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht

An der Wand zwischen zwei Paaren
Von roten Bandarilhas
Die Jacke mit den goldenen Knöpfen
Und die Peitsche der Paare
Dort hängt der Gürtel und die Mütze

Die gleich am Eingang dekorieren
Den mit Wachs überzogenen Kopf des berühmten Ramalhete
Der ihm heftigen Widerstand bot
Bei einem Fang in Alcochete

Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht

Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht

Wenn die Sehnsucht ihn besucht
Und es mehr Salz in seinem Leben gibt
Nimmt er aus einem Sack aus Chita
Eine zerbrochene Gitarre

Nach einem Glas Wein
Sind seine Augen wie Nachtigallen
Oh, sie werden schwarz, schwarz
Die Mähnen in Hermelinfarbe
Und dort mit all den Regeln
Weinend, singt er leise

Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht

Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht

Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht

Oh Chico Chico, mit dem Tuch
Wer dich früher sah und wer dich jetzt sieht

Escrita por: Jörgen Elofsson