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Trauriges Schicksal

Amália Rodrigues

Triste Sina

Mar de mágoas sem marés
Onde não há sinal de qualquer porto
De lés a lés o céu é cor de cinza
E o mundo desconforto
No quadrante deste mar, que vai rasgando
No horizonte, sempre iguais à minha frente
Há um sonho agonizando
Lentamente, tristemente

Mãos e braços, para quê?
E para quê, os meus cinco sentidos?
Se a gente não se abraça e não se vê
Ambos perdidos
Nau da vida que me leva
Naufragando em mar de treva
Com meus sonhos de menina
Triste sina!

Pelas rochas se quebrou
E se perdeu a onde deste sonho
Depois ficou uma franja de espuma
A desfazer-se em bruma
No meu jeito de sorrir ficou vincada
A tristeza, de por ti, não ser mais nada
Meu senhor de todo o sempre
Sendo tudo, não és nada!

Trauriges Schicksal

Meer aus Trauer ohne Gezeiten
Wo kein Zeichen eines Hafens zu finden ist
Von Horizont zu Horizont ist der Himmel grau
Und die Welt ist unbequem
Im Quadranten dieses Meeres, das sich aufreißt
Am Horizont, immer gleich vor mir
Liegt ein Traum, der leidet
Langsam, traurig

Hände und Arme, wozu?
Und wozu meine fünf Sinne?
Wenn wir uns nicht umarmen und nicht sehen
Sind wir beide verloren
Das Schiff des Lebens, das mich trägt
Schiffbruch in einem Meer der Dunkelheit
Mit meinen Träumen eines Mädchens
Trauriges Schicksal!

An den Felsen zerbrach es
Und verlor sich in den Wellen dieses Traums
Danach blieb ein Schaumrand zurück
Der sich in Nebel auflöst
In meinem Lächeln ist die Traurigkeit eingraviert
Die Traurigkeit, dass du für mich nichts mehr bist
Mein Herr für alle Zeit
Alles sein, bist du nichts!