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Die Nacht kommt

Andrea Bocelli

Viene La Sera

Viene la sera

E l'ombra e la quiete.

E sei qui sola.

Sola e rinnegata!
Rinnegata... e felice!

A voi, chiudete.

Sì, sì, noi tutti soli...
E fuori il mondo...

E il Bonzo furibondo.

Suzuki, le mie vesti.

Quest'obi pomposa di scioglier mi tarda...
si vesta la sposa di puro candor.

Con moti di scojattolo
i nodi allenta e scioglie!...

Tra motti sommessi
sorride e mi guarda.

Pensar che quel giocattolo
è mia moglie. Mia moglie!

Celarmi potessi!
ne ho tanto rossor!

Ma tal grazia dispiega,
ch'io mi struggo per la febbre
… d'un subito desìo.

E ancor l'irata voce mi maledice...

Butterfly rinnegata...
Rinnegata... e felice.

Bimba dagli occhi pieni di malìa
ora sei tutta mia.
Sei tutta vestita di giglio.
Mi piace la treccia tua bruna
fra candidi veli.

Somiglio la Dea della luna,
la piccola Dea della luna che scende
la notte dal ponte del ciel.

E affascina i cuori...

E li prende,
e li avvolge in un bianco mantel.
E via se li reca
negli alti reami,

Ma intanto finor non m'hai detto,
ancor non m'hai detto che m'ami.
Le sa quella Dea le parole
che appagan gli ardenti desir?

Le sa.
Forse dirle non vuole
per tema d'averne a morir,
per tema d'averne a morir!

Stolta paura, l'amor non uccide
ma dà vita, e sorride per gioie celestiali
come ora fa nei tuoi lunghi occhi ovali.

Adesso voi siete per me
l'occhio del firmamento.
E mi piaceste dal primo momento
che vi ho veduto.

Siete alto, forte.
Ridete con modi si palesi!
E dite cose che mai non intesi.

Or son contenta,
or son contenta.

Vogliatemi bene,
un bene piccolino,
un bene da bambino
quale a me si conviene,
vogliatemi bene.
Noi siamo gente avvezza
alle piccole cose
umili e silenziose,
ad una tenerezza
sfiorante e pur profonda
come il ciel, come l'onda
del mare.

Dammi ch'io baci le tue mani care.

Mia Butterfly!
come t'han ben nomata
tenue farfalla...

Dicon ch'oltre mare
se cade in man dell'uom,
ogni farfalla
da uno spillo è trafitta
ed in tavola infitta!..

Un po' di vero c'è.
E tu lo sai perchè?
Perchè non fugga più.

Io t'ho ghermita...
Ti serro palpitante.
Sei mia.

Sì, per la vita.

Vieni, vieni...

Via dall'anima in pena
l'angoscia paurosa.
È notte serena!
Guarda: dorme ogni cosa!

Ah! Dolce notte!..

Vieni, vieni...

Quante stelle!
Non le vidi mai sì belle!

È notte serena!
Ah! vieni, vieni.
È notte serena!..
Guarda: dorme ogni cosa!

Dolce notte! Quante stelle!

Vieni, vieni!

Non le vidi mai sì belle!

Vieni, vieni!

Trema, brilla ogni favilla
col baglior d'una pupilla. Oh!

Vien, sei mia!

Oh! quanti occhi fisi, attenti
d'ogni parte a riguardar!
pei firmamenti,
via pei lidi,
via pel mare...

Via l'angoscia dal tuo cor!
Ti serro palpitante.
Sei mia.
Ah! Vien, vien sei mia
ah! vieni, guarda:
dorme ogni cosa!..

Ti serro palpitante.
Ah, vien!

Ah! quanti occhi fisi, attenti!

Guarda: dorme ogni cosa:
Ah! vien! ah! vieni, vieni!
Ah! vien, ah! vien, sei mia!

Ride il ciel!
Ah! Dolce notte!
Tutto estatico d'amor
Ride il ciel!

Die Nacht kommt

Die Nacht kommt

Und der Schatten und die Stille.

Und du bist hier allein.

Allein und verleugnet!
Verleugnet... und glücklich!

Zu euch, schließt ab.

Ja, ja, wir sind alle allein...
Und draußen die Welt...

Und der wütende Bonzo.

Suzuki, meine Kleider.

Dieser pompöse Obi, der mich bindet,
lass die Braut in reinem Licht erscheinen.

Mit Bewegungen wie ein Eichhörnchen
löst und lockert sie die Knoten!...

Zwischen leisen Sprüchen
lächelt sie und schaut mich an.

Zu denken, dass dieses Spielzeug
meine Frau ist. Meine Frau!

Könnte ich mich verstecken!
Ich bin so rot!

Doch solch eine Anmut entfaltet sich,
dass ich vor Fieber verzehre
… von einem plötzlichen Verlangen.

Und noch verflucht mich die wütende Stimme...

Verleugnete Schmetterling...
Verleugnet... und glücklich.

Mädchen mit den Augen voller Magie,
jetzt bist du ganz mein.
Du bist ganz in Lilien gekleidet.
Ich mag deinen braunen Zopf
zwischen weißen Schleiern.

Ich ähnele der Mondgöttin,
dem kleinen Mondgöttin, die herabsteigt
in der Nacht von der Brücke des Himmels.

Und sie verzaubert die Herzen...

Und sie nimmt sie,
und hüllt sie in einen weißen Mantel.
Und fort trägt sie sie
in die hohen Reiche,

Doch bis jetzt hast du mir nicht gesagt,
noch hast du mir gesagt, dass du mich liebst.
Weiß die Göttin die Worte,
die die brennenden Wünsche stillen?

Weiß sie.
Vielleicht will sie sie nicht sagen,
aus Angst, daran zu sterben,
aus Angst, daran zu sterben!

Dumme Angst, die Liebe tötet nicht,
sondern gibt Leben und lächelt für himmlische Freuden
wie jetzt in deinen langen ovalen Augen.

Jetzt seid ihr für mich
das Auge des Firmaments.
Und ich mochte euch vom ersten Moment
an, als ich euch sah.

Ihr seid hoch, stark.
Ihr lacht mit so offenkundigen Arten!
Und sagt Dinge, die ich nie verstand.

Jetzt bin ich zufrieden,
jetzt bin ich zufrieden.

Liebt mich,
eine kleine Liebe,
eine kindliche Liebe,
wie sie mir zusteht,
liebt mich.
Wir sind Menschen, die gewöhnt sind
an kleine Dinge,
bescheidene und stille,
an eine Zärtlichkeit,
die sanft und doch tief ist
wie der Himmel, wie die Welle
des Meeres.

Gib mir, dass ich deine lieben Hände küsse.

Meine Schmetterling!
Wie gut hast du geheißen,
zarte Schmetterling...

Man sagt, dass jenseits des Meeres,
wenn sie in die Hände des Menschen fallen,
jede Schmetterling
von einer Nadel durchbohrt
und auf den Tisch gesteckt wird!..

Ein bisschen Wahrheit ist da.
Und du weißt, warum?
Weil sie nicht mehr fliehen kann.

Ich habe dich ergriffen...
Ich halte dich zitternd.
Du bist mein.

Ja, für das Leben.

Komm, komm...

Weg von der leidenden Seele
die furchtbare Angst.
Es ist eine friedliche Nacht!
Sieh: alles schläft!

Ah! Süße Nacht!..

Komm, komm...

So viele Sterne!
Ich habe sie nie so schön gesehen!

Es ist eine friedliche Nacht!
Ah! Komm, komm.
Es ist eine friedliche Nacht!..
Sieh: alles schläft!

Süße Nacht! So viele Sterne!

Komm, komm!

Ich habe sie nie so schön gesehen!

Komm, komm!

Zittere, funkle jede Funzel
mit dem Glanz einer Pupille. Oh!

Komm, du bist mein!

Oh! So viele aufmerksame, wachsame Augen
von überall her zu schauen!
Durch die Himmel,
über die Strände,
über das Meer...

Weg mit der Angst aus deinem Herzen!
Ich halte dich zitternd.
Du bist mein.
Ah! Komm, komm, du bist mein
ah! komm, schau:
schläft alles!..

Ich halte dich zitternd.
Ah, komm!

Ah! So viele aufmerksame, wachsame Augen!

Sieh: alles schläft:
Ah! komm! ah! komm, komm!
Ah! komm, ah! komm, du bist mein!

Der Himmel lacht!
Ah! Süße Nacht!
Alles ekstatisch von Liebe
lacht der Himmel!