Garua
¡Qué noche llena de hastío y de frío!
El viento trae un extraño lamento
Parece un pozo de sombra, la noche
Y yo en las sombras camino muy lento
Mientras tanto la garúa
Se acentúa con sus púas
En mi corazón
En esta noche tan fría y tan mía
Pensando siempre en lo mismo me abismo
Y aunque yo quiera arrancarla
Desecharla y olvidarla
La recuerdo más
Garúa!
Solo y triste por la acera
Va este corazón transido
Con tristeza de tapera
Sintiendo tu hielo
Porque aquella con su olvido
Hoy le ha abierto una gotera
Perdido!
Como un duende que en la sombra
Más la busca y más la nombra
Garúa, tristeza
¡Hasta el cielo se ha puesto a llorar!
Que noche llena de hastío y de frío
No se ve a nadie cruzar por la esquina
Sobre la calle la hilera de focos
Lustra el asfalto con luz mortecina
Y yo voy como un descarte, siempre solo
Siempre aparte, recordándote
Las gotas caen en el charco de mi alma
Hasta los huesos calado y helado
Y humillando este tormento
Todavía pasa el viento
Empujándome!
Nieselregen
Was für eine Nacht voller Langeweile und Kälte!
Der Wind bringt ein seltsames Klagen
Die Nacht scheint ein Schattenloch zu sein
Und ich gehe langsam in den Schatten
Währenddessen verstärkt sich der Nieselregen
Mit seinen Stacheln
In meinem Herzen
In dieser so kalten und so eigenen Nacht
Versinke ich immer wieder in denselben Gedanken
Und obwohl ich sie losreißen möchte
Sie wegwerfen und vergessen möchte
Erinnere ich mich nur mehr
Nieselregen!
Allein und traurig auf dem Gehweg
Geht dieses durchbohrte Herz
Mit der Traurigkeit einer Ruine
Dein Eis spürend
Denn diejenige, die mit ihrem Vergessen
Heute ein Leck aufgemacht hat
Verloren!
Wie ein Kobold, der im Schatten
Immer mehr nach ihr sucht und sie immer mehr nennt
Nieselregen, Traurigkeit
Sogar der Himmel hat angefangen zu weinen!
Was für eine Nacht voller Langeweile und Kälte
Niemand ist zu sehen, der um die Ecke geht
Über der Straße leuchtet die Reihe von Lichtern
Sie glänzt den Asphalt mit schwachem Licht
Und ich gehe wie ein Abfall, immer allein
Immer abseits, dich erinnernd
Die Tropfen fallen in die Pfütze meiner Seele
Bis auf die Knochen durchnässt und gefroren
Und erniedrigt von diesem Sturm
Zieht der Wind immer noch vorbei
Und drängt mich!