Stille
Stille, der Wind schweigt
Fiel wie eine weiße Möwe
auf den Grund
Stille, unser Schiff
vergessen
Eins in der Welt
gefangen im Schlaf
Zwischen allen Zeiten,
ohne Namen und Gesichter
Erwarten wir nicht mehr,
dass der Wind aufwacht
Stille, wir verlieren den Verstand
Hitze, riecht nach schwarzem
Teer
Der Tod eines einzigen
ist nötig
Und wir, wir kehren
nach Hause zurück
Sein Fleisch und Blut
wird uns erneut
erreichen
Und für seinen Tod
kann Gott vergelten
Was uns erwartet - das Meer
bewahrt das Schweigen
Die Sehnsucht zu leben
verzehrt die Herzen bis zum Grund
Nur das Leben hier
ist nichts wert
Das Leben anderer, aber nicht
deins
Nein, der Donner hat nicht
vom Himmel gerollt
Als sie Blut tranken
wie Tiere
Doch unerträglich wurde
der Glanz
Des Kreuzes, das wir
Südlich nennen
Und im letzten Moment
stieg die Welle
Und ein Schrei ertönte -
vor uns das Land