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Leben

Ricardo Arjona

Vida

Yo nací de amor y comadrona
En la misma cama de mamá,
Por una cuestión de cromosomas
Fui el varón que quiso mi papá;
Mi viejo era el profe de la escuela,
Mi mamá el sargento del lugar,
Yo era su boceto en acuarela
El tercero y último en llegar.

Vi tantas lunas
Que hoy ya no sé si soy o fui,
Tantas vacunas
Para lograr sobrevivir.

Aprendí a correr una mañana
Antes de aprender a caminar,
Un teniente entró por la ventana
Y a todos nos dio por escapar.
Brasil fue campeón en el setenta,
Y en la radio, Paul decía "Hey Jude",
El gol de Pelé en cámara lenta
Y el cigarro entraba en el menú.

Vi tantas lunas
Que hoy ya no sé si soy o fui,
Tantas vacunas
Para lograr sobrevivir.

Conocí el amor con la vecina,
Y también alguna enfermedad;
El doctor mandó penicilina,
El amor cobró con soledad.
Fui maestro y fui universitario,
Golfo, caradura y soñador,
Mientras el "cabrón" del calendario
No te hace jamás ningún favor.

Vi tantas lunas
Que hoy ya no sé si soy o fui,
Tantas vacunas
Para lograr sobrevivir.

Le pongo "play" a mi cerebro,
Para ver lo que un día fui.

Vida,
¿por qué se acabará la vida?
Te ves jugando a la escondida
Y al voltear preguntas:
Vida,
¿por qué caducará la vida?
Aprendes a decir "¿qué tal?"
Y despedida, y dices:
Vida,
¿por qué se acabará la vida?
Te ves jugando a la escondida
Y al voltear preguntas:
Vida,
¿por qué caducará la vida?
Aprendes a decir "¿qué tal?"
Y despedida, y gritas:
Vida.

Recibí el dos mil con pirotecnia,
Ya no rento ni padezco soledad,
Desde el parto ya comparto la epidemia
De este síndrome de la caducidad.

Leben

Ich wurde aus Liebe und mit Hilfe geboren
In demselben Bett wie meine Mama,
Wegen der Chromosomen
War ich der Junge, den mein Papa wollte;
Mein Alter war der Lehrer in der Schule,
Meine Mama die Sergeantin der Gegend,
Ich war ihr Entwurf in Aquarell,
Der Dritte und Letzte, der ankam.

Ich sah so viele Monde,
Dass ich heute nicht mehr weiß, ob ich bin oder war,
So viele Impfungen,
Um zu überleben.

Ich lernte an einem Morgen zu rennen,
Bevor ich laufen lernte,
Ein Leutnant kam durch das Fenster rein
Und wir alle hatten Lust zu fliehen.
Brasilien wurde 70 Meister,
Und im Radio sagte Paul "Hey Jude",
Das Tor von Pelé in Zeitlupe
Und die Zigarette kam auf die Speisekarte.

Ich sah so viele Monde,
Dass ich heute nicht mehr weiß, ob ich bin oder war,
So viele Impfungen,
Um zu überleben.

Ich erlebte die Liebe mit der Nachbarin,
Und auch die eine oder andere Krankheit;
Der Arzt verschrieb Penicillin,
Die Liebe kostete Einsamkeit.
Ich war Lehrer und war Student,
Schlitzohr, Schwindler und Träumer,
Während der "Mistkerl" vom Kalender
Dir niemals einen Gefallen tut.

Ich sah so viele Monde,
Dass ich heute nicht mehr weiß, ob ich bin oder war,
So viele Impfungen,
Um zu überleben.

Ich drücke "Play" auf mein Gehirn,
Um zu sehen, was ich einmal war.

Leben,
Warum wird das Leben enden?
Du siehst dich verstecken spielen
Und beim Umdrehen fragst du:
Leben,
Warum wird das Leben verfallen?
Du lernst zu sagen "Wie geht's?"
Und verabschiedest dich, und sagst:
Leben,
Warum wird das Leben enden?
Du siehst dich verstecken spielen
Und beim Umdrehen fragst du:
Leben,
Warum wird das Leben verfallen?
Du lernst zu sagen "Wie geht's?"
Und verabschiedest dich, und rufst:
Leben.

Ich empfing das Jahr 2000 mit Feuerwerk,
Ich miete nicht mehr und leide nicht an Einsamkeit,
Seit der Geburt teile ich die Epidemie
Von diesem Syndrom der Vergänglichkeit.

Escrita por: Ricardo Arjona