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Réquiem 1

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Requiem 1

Alles, oh alles ist vergangen,
bis auf das Weh das in mir wohnt.
Bin ganz und gar von dir gefangen,
herrsche im samtnen dunkel tot.

Seit du in meinen Geist gedrungen,
reißt du mein Herz so sanft entzwei.
Wie Efeu um den Stamm geschlungen,
und ich als Baum wachs nicht mehr frei.

Du bist an meinem Leib gesprossen,
wie an dem Ast der Mistelzweig.
Hast meines Herzens Blut vergossen,
flüsterst bis meine Stimme schweigt.

Stunden voll bitterkeit und süße,
und Grenzen waren längst verwischt.
Sah sie wie öl ins wasser fließen,
zusammen und doch nie vermischt.

Alles, oh alles ist vergangen,
bis auf das Weh das in mir wohnt.
Bin ganz und gar von dir gefangen,
herrsche im samtnen dunkel tot.

Réquiem 1

Todo, oh todo ha pasado,
hasta el dolor que habita en mí.
Estoy completamente atrapado por ti,
reino en la oscuridad suave de la muerte.

Desde que entraste en mi mente,
rompes mi corazón tan suavemente.
Como el hiedra enredada alrededor del tronco,
y yo como árbol ya no crezco libre.

Has brotado en mi cuerpo,
como en la rama el muérdago.
Has derramado la sangre de mi corazón,
susurras hasta que mi voz calla.

Horas llenas de amargura y dulzura,
y las fronteras ya estaban borradas.
Las vi fluir como aceite en el agua,
juntas pero nunca mezcladas.

Todo, oh todo ha pasado,
hasta el dolor que habita en mí.
Estoy completamente atrapado por ti,
reino en la oscuridad suave de la muerte.

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