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Die Liebenden

Augusto Blanca

Los Amantes

Silba el viento dentro de mí.
Estoy desnudo.
Dueño de nada, dueño de nadie,
ni siquiera dueño de mis certezas,
soy mi cara en el viento, y a contraviento,
y soy el viento que me golpea la cara.

El pulpo tiene los ojos
del pescador que amenaza.

No hay esperado que no sea esperador,
ni amante que no sea boca y bocado,
devorador devorado.

Es de tierra el hombre
que será comido por la tierra.

El miedo seca la boca,
moja las manos y mutila.
El miedo de no saber
nos condena a la impotencia.

Hay un único lugar
donde ayer y hoy se encuentran,
se reconocen y se abrazan.
Ese lugar es mañana.

Die Liebenden

Der Wind flüstert in mir.
Ich bin nackt.
Besitzer von nichts, Besitzer von niemandem,
nicht einmal Besitzer meiner Gewissheiten,
ich bin mein Gesicht im Wind, und gegen den Wind,
und ich bin der Wind, der mir ins Gesicht schlägt.

Der Oktopus hat die Augen
vom Fischer, der droht.

Es gibt keinen Erwarteten, der nicht erwartet,
keinen Liebenden, der nicht Mund und Biss ist,
verschlinger, verschlungen.

Der Mensch ist aus Erde,
und wird von der Erde gegessen werden.

Die Angst trocknet den Mund,
benetzt die Hände und verstümmelt.
Die Angst, nicht zu wissen,
verurteilt uns zur Ohnmacht.

Es gibt einen einzigen Ort,
wo gestern und heute sich treffen,
sich erkennen und umarmen.
Dieser Ort ist morgen.