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Verliebter Staub

Luis Eduardo Aute

Polvo Enamorado

No le temo a la vida ni a la muerte
Cuando siento en mi pecho palpitar tu corazón
No hay poder en el mundo que consiga
Doblegarme por la fuerza a su razón
Cuando eres tierra
Cuando soy agua
No hay misterio que oculta su secreto
Cuando siento en tu cuerpo que el principio es el final
Que la vida es el sueño que me acuna
Por tu vientre más allá del bien y el mal
Cuando eres tierra
Cuando soy agua
Y si al fin no somos más que polvo
Seamos polvo, seamos polvo nada más
Más polvo enamorado
No hay becerros de oro suficientes
Ni perfumes de incienso ni coronas de laurel
Que consigan sembrarme ni lo duda
De alejarme un solo instante de tu piel
Cuando eres tierra
Cuando soy agua
No me importa instalarme en la locura
Ese infierno divino donde Dios y Lucifer
Inventaron al ángel y al demonio
Que conviven en tu cuerpo de mujer
Cuando eres tierra
Cuando soy agua
Y si al fin no somos más que polvo

Verliebter Staub

Ich fürchte mich nicht vor dem Leben noch vor dem Tod
Wenn ich in meiner Brust dein Herz schlagen spüren kann
Es gibt keine Macht auf der Welt, die es schafft
Mich mit Gewalt zu deiner Vernunft zu zwingen
Wenn du Erde bist
Wenn ich Wasser bin
Es gibt kein Geheimnis, das sein Geheimnis verbirgt
Wenn ich in deinem Körper spüre, dass der Anfang das Ende ist
Dass das Leben der Traum ist, der mich wiegt
Durch deinen Leib jenseits von Gut und Böse
Wenn du Erde bist
Wenn ich Wasser bin
Und wenn wir am Ende nicht mehr sind als Staub
Seien wir Staub, seien wir einfach nur Staub
Verliebter Staub
Es gibt nicht genug goldene Kälber
Noch Räucherwerk oder Lorbeerkränze
Die mich davon abhalten könnten, nicht zu zweifeln
Dich auch nur einen Moment von deiner Haut zu entfernen
Wenn du Erde bist
Wenn ich Wasser bin
Es ist mir egal, mich in den Wahnsinn zu begeben
In dieser göttlichen Hölle, wo Gott und Luzifer
Den Engel und den Dämon erfunden haben
Die in deinem Frauenkörper zusammenleben
Wenn du Erde bist
Wenn ich Wasser bin
Und wenn wir am Ende nicht mehr sind als Staub.

Escrita por: Luis Eduardo Aute