Long Black Veil
Ten years ago on a cold dark night,
Someone was killed 'neath the Town Hall light
The people who saw they all agreed
That the slayer who ran looked a lot like me.
The judge said, "son, what is your alibi?
If you were somewheres else,
then you won't have to die".
I spoke not a word, though it meant my life,
For I'd been in the arms of my best friend's wife.
She walks these hills in a long black veil,
Visits my grave when the night winds wail,
Nobody knows, nobody sees,
Nobody knows, but me.
The scaffold is high, eternity near,
She stands in the crowd, she sheds not a tear,
But sometimes at night, when the cold winds moan,
In a long black veil she cries o'er my bones.
She walks these hills in a long black veil,
Visits my grave when the night winds wail,
Nobody knows, nobody sees,
Nobody knows, but me.
Langes Schwarzes Schleier
Vor zehn Jahren, an einer kalten, dunklen Nacht,
Wurde jemand unter dem Licht des Rathauses ermordet.
Die Leute, die es sahen, waren sich einig,
Dass der Mörder, der floh, mir sehr ähnlich sah.
Der Richter sagte: "Sohn, was ist dein Alibi?
Wenn du woanders warst,
dann musst du nicht sterben."
Ich sprach kein Wort, obwohl es mein Leben bedeutete,
Denn ich war in den Armen der Frau meines besten Freundes.
Sie wandert über diese Hügel in einem langen schwarzen Schleier,
Besucht mein Grab, wenn der Nachtwind heult,
Niemand weiß es, niemand sieht es,
Niemand weiß es, außer mir.
Das Gerüst ist hoch, die Ewigkeit nah,
Sie steht in der Menge, sie weint keine Träne,
Doch manchmal in der Nacht, wenn die kalten Winde klagen,
Weint sie in einem langen schwarzen Schleier über meinen Knochen.
Sie wandert über diese Hügel in einem langen schwarzen Schleier,
Besucht mein Grab, wenn der Nachtwind heult,
Niemand weiß es, niemand sieht es,
Niemand weiß es, außer mir.