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Rote Mondnacht

Banda Bassotti

Luna Rossa

Il pomeriggio del 12 Dicembre
In Piazza del Duomo ce l'avete illuminato
Ma in via del Corso non ci sono le luci
Per l'autunno caldo il comune le ha levate

In Piazza Fontana il traffico è animato
C'è il mercatino degli agricoltori
Sull'autobus a Milano in poche ore
La testa nel bavero del cappotto alzato

Bisogna fare tutto molto in fretta
Perché la banca chiude gli sportelli
Oh come tutto vola così in fretta
Risparmi e gente tutto così in fretta

No, no, no, non si può più dormire
La luna è rossa e rossa di violenza
Bisogna piangere i sogni per capire
Che l'unica giustizia borghese si è spenta

Scende dicembre sopra la sera
Sopra la gente che parla di Natale
Se questa vita avrà un futuro
Metterò casa potrà anche andare

Dice la gente che in piazza Fontana
Forse è scoppiata una caldaia
Là nella piazza 16 morti
Li benediva un cardinale

No, no, no, non si può più dormire
La luna è rossa e rossa di violenza
Bisogna piangere e sogni per capire
Che l'unica giustizia borghese si è spenta

Notti di sangue e di terrore
Scendono a valle sul mio paese
Chi pagherà le vittime innocenti?
Chi darà vita a Pinelli, il ferroviere?

Ieri ho sognato il mio padrone
A una riunione confidenziale
Si son levati tutti il cappello
Prima di fare questo macello

No, no, no, non si può più dormire
La luna è rossa e rossa di violenza
Bisogna piangere e sogni per capire
Che l'unica giustizia borghese si è spenta

Sulla montagna dei martiri nostri
Tanto giurando su Gramsci e Matteotti
Sull'operaio caduto in cantiere
Su tutti i compagni in carcere sepolti

Come un vecchio, discende il fascismo
Succhia la vita a ogni gioventù
Ma non sentite il grido sulla barricata
La classe operaia continua la sua lotta!

No, no, no, non si può più dormire
La luna è rossa e rossa di violenza
Bisogna piangere e sogni per capire
Che l'unica giustizia borghese si è spenta

No, no, no, non si può più dormire
La luna è rossa e rossa di violenza
Bisogna piangere e sogni per capire
Che l'unica giustizia borghese si è spenta

Rote Mondnacht

Der Nachmittag des 12. Dezember
Auf dem Platz des Doms habt ihr uns erleuchtet
Doch in der Via del Corso gibt es keine Lichter
Für den heißen Herbst hat die Stadt sie abgestellt

Auf dem Platz Fontana ist der Verkehr lebhaft
Es gibt den Markt der Landwirte
Im Bus in Mailand in wenigen Stunden
Den Kopf im Kragen des hochgeschlagenen Mantels

Man muss alles sehr schnell erledigen
Denn die Bank schließt die Schalter
Oh, wie alles so schnell vergeht
Ersparnisse und Menschen, alles so schnell

Nein, nein, nein, man kann nicht mehr schlafen
Der Mond ist rot und rot vor Gewalt
Man muss um die Träume weinen, um zu verstehen
Dass die einzige bürgerliche Gerechtigkeit erloschen ist

Der Dezember senkt sich über den Abend
Über die Menschen, die von Weihnachten reden
Wenn dieses Leben eine Zukunft hat
Werde ich ein Zuhause schaffen, das kann auch gehen

Die Leute sagen, dass auf dem Platz Fontana
Vielleicht ein Kessel explodiert ist
Dort auf dem Platz 16 Tote
Ein Kardinal segnete sie

Nein, nein, nein, man kann nicht mehr schlafen
Der Mond ist rot und rot vor Gewalt
Man muss um die Träume weinen, um zu verstehen
Dass die einzige bürgerliche Gerechtigkeit erloschen ist

Nächte aus Blut und Terror
Senken sich ins Tal über mein Land
Wer wird die unschuldigen Opfer bezahlen?
Wer wird Pinelli, den Eisenbahner, wieder zum Leben erwecken?

Gestern habe ich meinen Chef geträumt
Bei einer vertraulichen Sitzung
Alle haben den Hut abgenommen
Bevor sie dieses Chaos angerichtet haben

Nein, nein, nein, man kann nicht mehr schlafen
Der Mond ist rot und rot vor Gewalt
Man muss um die Träume weinen, um zu verstehen
Dass die einzige bürgerliche Gerechtigkeit erloschen ist

Auf dem Berg unserer Märtyrer
So viel geschworen auf Gramsci und Matteotti
Über den Arbeiter, der auf der Baustelle gefallen ist
Über all die Genossen, die im Gefängnis vergraben sind

Wie ein Alter, senkt sich der Faschismus
Saugte das Leben aus jeder Jugend
Aber hört ihr nicht den Schrei auf der Barrikade?
Die Arbeiterklasse führt ihren Kampf weiter!

Nein, nein, nein, man kann nicht mehr schlafen
Der Mond ist rot und rot vor Gewalt
Man muss um die Träume weinen, um zu verstehen
Dass die einzige bürgerliche Gerechtigkeit erloschen ist

Nein, nein, nein, man kann nicht mehr schlafen
Der Mond ist rot und rot vor Gewalt
Man muss um die Träume weinen, um zu verstehen
Dass die einzige bürgerliche Gerechtigkeit erloschen ist

Escrita por: Claudio Barbieri