O Ciúme
Dorme o Sol à flor do Chico, meio-dia
Tudo esbarra embriagado de seu lume
Dorme Ponte, Pernambuco, Rio, Bahia
Só vigia um ponto negro: o meu ciúme
O ciúme lançou sua flecha preta
E se viu ferido justo na garganta
Quem nem alegre, nem triste, nem poeta
Entre Petrolina e Juazeiro canta
Velho Chico vens de Minas
De onde o oculto do mistério se escondeu
Sei que o levas todo em ti, não me ensinas
E eu sou só eu, só eu, só, eu
Juazeiro, nem te lembras dessa tarde
Petrolina, nem chegaste a perceber
Mas na voz que canta tudo ainda arde
Tudo é perda, tudo quer gritar, cadê?
Tanta gente canta, tanta gente cala
Tantas almas esticadas no curtume
Sobre toda estrada, sobre toda sala
Paira, monstruosa, a sombra do ciúme
Tanta gente canta, tanta gente cala
Tantas almas esticadas no curtume
Sobre toda estrada, sobre toda sala
Paira, monstruosa, a sombra do ciúme
Die Eifersucht
Der Sonne schläft am Ufer des Chico, Mittag
Alles taumelt betrunken von ihrem Licht
Schläft die Brücke, Pernambuco, Rio, Bahia
Nur ein schwarzer Punkt wacht: meine Eifersucht
Die Eifersucht schoss ihren schwarzen Pfeil
Und traf mich direkt in die Kehle
Weder fröhlich, noch traurig, noch ein Poet
Zwischen Petrolina und Juazeiro singt er
Alter Chico, du kommst aus Minas
Wo das Verborgene des Geheimnisses sich versteckt hat
Ich weiß, du trägst alles in dir, lehrst mich nicht
Und ich bin nur ich, nur ich, nur, ich
Juazeiro, erinnerst du dich nicht an diesen Nachmittag?
Petrolina, du hast es nicht einmal bemerkt
Doch in der Stimme, die singt, brennt alles noch
Alles ist Verlust, alles will schreien, wo bist du?
So viele Menschen singen, so viele Menschen schweigen
So viele Seelen, die im Gerben gedehnt sind
Über jede Straße, über jeden Raum
Schwebt, monströs, der Schatten der Eifersucht
So viele Menschen singen, so viele Menschen schweigen
So viele Seelen, die im Gerben gedehnt sind
Über jede Straße, über jeden Raum
Schwebt, monströs, der Schatten der Eifersucht