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Gebet

Carlos A. Flores León

Plegaria

Pregunta al viento
De dónde viene
Tal vez en su caminar haya encontrado
A una madre

Llorosa y triste
Buscando entre los ichus jarihuaguanta
Temblando como las hojas, envuelta en llanto
Surgen mil rayos

Tronando sordos
Rompiendo en mil pedazos copas de sangre
Rompiendo cristales
De frías burbujas

Teñidas de sangre india por su justicia
Envuel'ta en su wiphala de lucha humilde
Cuánto dolor te ha inferido el terrorismo
Ay mi Ayacucho amado

Pero un día, lázaros buenos resucitarán
Y los tejuelos que volaron volverán a llenar
Tus tejados de alegres himnos de paz y felicidad
Ya nada queda

Todo es silencio
Hasta los bellos tejuelos se ausentaron
Solo se siente
Quejidos tristes

De aquellos que perecieron luchando solos
Cargando gólgota arriba su taclla amiga
Cargando gólgota arriba su taclla amiga

Gebet

Frag den Wind
Woher er kommt
Vielleicht hat er auf seinem Weg
Eine Mutter gefunden

Weinend und traurig
Sucht sie zwischen den Ichus Jarihuaguanta
Zitternd wie die Blätter, in Tränen gehüllt
Entstehen tausend Blitze

Donnernd und dumpf
Zerbrechen in tausend Stücke Becher aus Blut
Zerbrechen die Gläser
Von kalten Blasen

Getränkt mit indianischem Blut für ihre Gerechtigkeit
Umhüllt von ihrem Wiphala aus bescheidenem Kampf
Wie viel Schmerz hat dir der Terrorismus zugefügt
Oh mein geliebtes Ayacucho

Doch eines Tages werden gute Lazarusse auferstehen
Und die Ziegel, die geflogen sind, werden zurückkehren
Deine Dächer mit fröhlichen Hymnen von Frieden und Glück füllen
Nichts bleibt mehr

Alles ist Stille
Sogar die schönen Ziegel sind verschwunden
Man spürt nur
Traurige Klagen

Von denen, die kämpfend allein umkamen
Die ihre Last auf den Golgatha trugen, ihre treue Freundin
Die ihre Last auf den Golgatha trugen, ihre treue Freundin

Escrita por: Carlos Antonio Flores León