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Es lebe die Freude

Carlos Cano

Viva La Grasia

Viva la grasia Amor mío,
cuánto esfuerzo me cuesta escribir estas palabras.
El destino, el destino de un tiempo
ya viejo nos separa.
El destino es la inercia de a soga que ahoga,
la piedra que entierra y que aplasta,
de la mano que apaga la aurora
y nunca se cansa, de la voz que te llama en l'a noche,
detrás de una puerta y te clava
un momento en la duda de quién es uno.
Cuando falta tu luz,
no es igual que la luz de la luna,
el sol o la estrella,
me falto yo y me falta en la boca saliva,
corazón y dientes.
Agoto la esperanza y la vida
me lleva hacia la frontera.
Y es aquí que me veo cruzando los montes de Francia,
mientras lejos se queda mi tierra, mi gente, mi casa.
Y mis ojos con tanta amargura, que me avergüenzo.
Estribillo
No es odio esta carta,
que es de amor que se escribe con todos,
se vive con todos.
Yo entiendo este amor
como un puño sensible que mueve montañas.
Compañera, que por él los de abajo sufrieron
el papel amargo del que enciende la luz en la sombra
y se ve tan solo, cara al viento,
al rayo y al trueno de la gran tormenta,
cara al tiempo, al cerrojo,
al silencio y a lo que caiga.
Ahora sé que eres tú lo que mueve
la vida del árbol en la primavera
lo que mueve la voz de los hombres
cuando los hombres luchan y mueren.
No quiero acabar con tristeza
ni hielo esta carta amarga.
Ahora sé que las nubes se alzan
y canto este canto:
Por mi boca ya asoman las flores
que regó con llanto en tu vientre amoroso
este pueblo te ha embarazado.
Estribillo Esta es la canción:
¡un, dos! Ustedes tienen sol,
grasia pa vivir, vino,
playas y flamenco...
sí, mucha grasia pa derramarla
por las vendimias del Roselló.
¡Viva la grasia de Andalucía
con pasaporte de emigración!

Es lebe die Freude

Es lebe die Freude, mein Geliebter,
wie viel Mühe es mich kostet, diese Worte zu schreiben.
Das Schicksal, das Schicksal einer Zeit,
trennt uns, die schon alt ist.
Das Schicksal ist die Trägheit des Stricks, der erdrosselt,
das Stein, das begräbt und zerdrückt,
von der Hand, die die Dämmerung auslöscht
und sich nie müde fühlt, von der Stimme, die dich in der Nacht ruft,
hinter einer Tür und dir einen Moment
in den Zweifel sticht, wer man ist.
Wenn dein Licht fehlt,
ist es nicht dasselbe wie das Licht des Mondes,
die Sonne oder der Stern,
mir fehlt ich und mir fehlt der Speichel im Mund,
Herz und Zähne.
Ich erschöpfe die Hoffnung und das Leben
führt mich zur Grenze.
Und hier sehe ich mich die Berge von Frankreich überqueren,
während mein Land, meine Leute, mein Zuhause weit zurückbleiben.
Und meine Augen voller Bitterkeit, dass ich mich schäme.
Refrain
Es ist kein Hass dieser Brief,
sondern Liebe, die mit allen geschrieben wird,
mit allen gelebt wird.
Ich verstehe diese Liebe
als eine empfindsame Faust, die Berge versetzt.
Gefährtin, die für ihn die Unterdrückten litten
in der bitteren Rolle, die das Licht in der Dunkelheit entzündet
und so allein dasteht, dem Wind,
dem Blitz und dem Donner des großen Sturms,
gegen die Zeit, das Schloss,
gegen die Stille und was auch immer fällt.
Jetzt weiß ich, dass du es bist, die bewegt
das Leben des Baumes im Frühling,
die die Stimme der Menschen bewegt,
wenn die Menschen kämpfen und sterben.
Ich will nicht mit Traurigkeit enden
noch diese bittere Botschaft einfrieren.
Jetzt weiß ich, dass die Wolken sich heben
und ich singe dieses Lied:
Aus meinem Mund sprießen die Blumen,
die mit Tränen in deinem liebevollen Bauch gegossen wurden,
dieses Volk hat dich schwanger gemacht.
Refrain Das ist das Lied:
Eins, zwei! Ihr habt Sonne,
Freude zum Leben, Wein,
Strände und Flamenco...
ja, viel Freude, um sie zu verschütten
über die Weinlese des Roussillon.
Es lebe die Freude Andalusiens
mit einem Ausweis der Emigration!