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In deinem Gedicht

Carlos do Carmo

No Teu Poema

No teu poema
Existe um verso em branco e sem medida
Um corpo que respira, um céu aberto
Janela debruçada para a vida

No teu poema existe a dor calada lá no fundo
O passo da coragem em casa escura
E, aberta, uma varanda para o mundo

Existe a noite
O riso e a voz refeita à luz do dia
A festa da Senhora da Agonia
E o cansaço
Do corpo que adormece em cama fria

Existe um rio
A sina de quem nasce fraco ou forte
O risco, a raiva e a luta de quem cai
Ou que resiste
Que vence ou adormece antes da morte

No teu poema
Existe o grito e o eco da metralha
A dor que sei de cor mas não recito
E os sonos inquietos de quem falha

No teu poema
Existe um cantochão alentejano
A rua e o pregão de uma varina
E um barco assoprado a todo o pano

Existe um rio
O canto em vozes juntas, vozes certas
Canção de uma só letra
E um só destino a embarcar
No cais da nova nau das descobertas

Existe um rio
A sina de quem nasce fraco ou forte
O risco, a raiva e a luta de quem cai
Ou que resiste
Que vence ou adormece antes da morte

No teu poema
Existe a esperança acesa lá no fundo
Existe tudo o mais que ainda escapa
E um verso em branco à espera de futuro

In deinem Gedicht

In deinem Gedicht
Gibt es einen Vers, leer und ohne Maß
Ein Körper, der atmet, ein offener Himmel
Ein Fenster, das zum Leben hinausblickt

In deinem Gedicht gibt es den stillen Schmerz ganz tief
Der Schritt des Mutes in einem dunklen Haus
Und, offen, ein Balkon zur Welt

Es gibt die Nacht
Das Lachen und die Stimme, neu im Licht des Tages
Das Fest der Frau der Agonie
Und die Müdigkeit
Des Körpers, der in einem kalten Bett schläft

Es gibt einen Fluss
Das Schicksal dessen, der schwach oder stark geboren wird
Das Risiko, die Wut und der Kampf dessen, der fällt
Oder der widersteht
Der siegt oder vor dem Tod einschläft

In deinem Gedicht
Gibt es den Schrei und das Echo der Maschinengewehre
Den Schmerz, den ich auswendig kenne, aber nicht rezitiere
Und die unruhigen Träume dessen, der versagt

In deinem Gedicht
Gibt es einen alentejanischen Gesang
Die Straße und den Ruf einer Marktfrau
Und ein Boot, das mit vollem Segel bläst

Es gibt einen Fluss
Den Gesang in vereinten Stimmen, sicheren Stimmen
Ein Lied mit nur einem Text
Und ein einziges Schicksal, das an Bord geht
Am Kai des neuen Schiffs der Entdeckungen

Es gibt einen Fluss
Das Schicksal dessen, der schwach oder stark geboren wird
Das Risiko, die Wut und der Kampf dessen, der fällt
Oder der widersteht
Der siegt oder vor dem Tod einschläft

In deinem Gedicht
Gibt es die Hoffnung, die tief im Inneren brennt
Es gibt alles andere, das noch entkommt
Und einen leeren Vers, der auf die Zukunft wartet

Escrita por: José Luís Tinoco