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Die Bude in der Ayacucho-Straße

Carlos Gardel

El Bulín de la Calle Ayacucho

El bulin de la calle ayacucho
Que en mis tiempos de rana alquilaba,
El bulin que la barra buscaba
Para caer por la noche a timbear;
El bulin donde tantos muchachos
En su racha de vida fulera
Encontraron marroco y catrera,
Rechiflado parece llorar.

El "primus" no me fallaba
Con su carga de agua ardiente
Y habiendo agua caliente
El mate era alli señor;
No faltaba la guitarra
Bien encordada y lustrosa
Ni el bacan de voz gangosa
Con berretin de cantor.

Cotorrito mistongo tirado
En el fondo de aquel conventillo,
Sin alfombras, sin lujo y sin brillo,
Cuantos dias felices pase
Al calor del querer de una piba
Que fue mia, mimosa y sincera,
Y una noche de invierno y fulera
En un vuelo, hacia el cielo se fue.

Cada cosa era un recuerdo
Que la vida me anargaba,
Por eso me la pasaba
Cabrero, rante y triston;
Los muchachos se cortaron
Al verme tan afligido,
Y yo me quede en el nido
Empollando mi aflicción.

El bulin de la calle ayacucho
Ha quedado mistongo y fulero,
Ya no se oye al cantor milonguero
Engrupido su musa entonar;
Y en el "primus" no bulle la pava
Que a la barra contenta reunia,
Y el bacan de la rante alegria
Esta seco de tanto llorar.

Die Bude in der Ayacucho-Straße

Die Bude in der Ayacucho-Straße
Die in meinen Zeiten als Frosch vermietet wurde,
Die Bude, die die Clique suchte,
Um nachts zum Feiern zu kommen;
Die Bude, wo so viele Jungs
In ihrer miesen Lebensphase
Zuflucht und Geborgenheit fanden,
Scheint weinend zu sein.

Der "Primus" hat mich nie im Stich gelassen
Mit seinem Brennstoff aus brennendem Wasser,
Und mit heißem Wasser
War der Mate dort der Herr;
Es fehlte nicht an der Gitarre,
Gut besaitet und glänzend,
Noch der Typ mit der krächzenden Stimme
Und dem Gehabe eines Sängers.

Der schäbige Papagei lag
Im Hinterzimmer dieser kleinen Wohnung,
Ohne Teppiche, ohne Luxus und Glanz,
Wie viele glückliche Tage habe ich dort verbracht
In der Wärme der Zuneigung eines Mädchens,
Das mein war, zärtlich und ehrlich,
Und an einer kalten, miesen Nacht
Flog sie in den Himmel davon.

Jede Sache war eine Erinnerung,
Die das Leben mir vermiest hat,
Deshalb verbrachte ich meine Zeit
Als Ziegenhirte, arm und traurig;
Die Jungs zogen sich zurück,
Als sie mich so betrübt sahen,
Und ich blieb im Nest
Und brütete über meinem Kummer.

Die Bude in der Ayacucho-Straße
Ist schäbig und mies geblieben,
Man hört den Milonguero-Sänger nicht mehr,
Der seine Muse nicht mehr anstimmt;
Und im "Primus" brodelt nicht mehr der Kessel,
Der die fröhliche Clique versammelte,
Und der Typ der fröhlichen Freude
Ist trocken vom vielen Weinen.

Escrita por: Jose Luis Servidio, Celedonio Esteban Flores