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Ein Kummer

Carlos Gardel

Una Pena

Tengo en el alma una tristeza
que acaso ya no tenga cura,
una sangrante mordedura
de mi primer amor,
y la añoranza de unos ojos
llenos de dulce brujería
cuya mirada soñé mía
en un momento de ilusión.

Déjemen solo, amigos míos,
para soñarla mejor,
para sufrir, con mi dolor,
para llorar con mi muerta ilusión,
para pensar en el perdón.

Cuando le dije tembloroso: « Te amo,
mi pobre vida es plenamente tuya »,
jamás pensé que la respuesta suya,
pudiese ser un terminante ¡no!
¡Cómo se tuerce el porvenir de un hombre
si lo acompaña un desdichado amor!

Fresquito ramo de hermosura y gracia,
pero mujer, al fin, voluble y fría,
entre las flores, su coquetería
disimulaba el arma que me hirió;
ella marcó los rumbos de mi vida,
¿qué puedo hacer, amigo, en mi dolor?

Ir al encuentro del destino,
aparentando complacencia,
sin ambiciones ni creencias,
sin fe y sin ilusión,
con la añoranza de esos ojos
llenos de dulce brujería
cuya mirada soñé mía
en un momento de candor.

¡Déjemen solo! amigos míos,
con mi pobre corazón.

Ein Kummer

Ich habe in meiner Seele eine Traurigkeit
für die es vielleicht keine Heilung mehr gibt,
einen blutenden Biss
meiner ersten Liebe,
und die Sehnsucht nach Augen,
voller süßer Zauberei,
deren Blick ich mir wünschte
in einem Moment der Illusion.

Lasst mich allein, meine Freunde,
um sie besser zu träumen,
um zu leiden mit meinem Schmerz,
um zu weinen über meine tote Illusion,
um über Vergebung nachzudenken.

Als ich zitternd zu ihr sagte: „Ich liebe dich,
mein armes Leben gehört ganz dir“,
hätte ich nie gedacht, dass ihre Antwort
ein endgültiges „Nein“ sein könnte!
Wie sich die Zukunft eines Mannes wendet,
wenn ihn eine unglückliche Liebe begleitet!

Frisches Bouquet von Schönheit und Anmut,
aber Frau, letztlich launisch und kalt,
zwischen den Blumen verbarg ihre Eitelkeit
das Werkzeug, das mich verwundete;
sie bestimmte die Wege meines Lebens,
was kann ich tun, Freund, in meinem Schmerz?

Dem Schicksal entgegengehen,
mit scheinbarer Zufriedenheit,
ohne Ambitionen und Überzeugungen,
ohne Glauben und ohne Illusion,
mit der Sehnsucht nach diesen Augen,
voller süßer Zauberei,
deren Blick ich mir wünschte
in einem Moment der Unschuld.

Lasst mich allein! Meine Freunde,
mit meinem armen Herzen.