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Sonnenuntergang

Carlos Gardel

Atardecer

Ya la tarde declinaba
En el lejano horizonte
Junto al picacho de un monte
Junto al picacho de un monte
Suave el Sol se desmayaba

Dicen los de esta payada
Que se había quedao atrás
De la hacienda montaraz
Apenas se oía el bufido
Y al rato quedó dormido
Y al rato quedó dormido
El campo en silencio, en paz

Del alfalfado tapiz
Percibíase el aroma
Y silbando por la loma
Y silbando por la loma
Iba inquieta una perdiz

De su cueva salió el cui
En camino al cajonal
Y con su calma habitual
Un buey descansaba echao
Como si hubiese encontrau
Como si hubiese encontrau
La piedra filosofal

Ya la noche se venía
Paso a paso, lentamente
Silenciosa y elocuente
Silenciosa y elocuente
Como la tristeza mía

Al rato ya se veía
Temblando dentre el montón
Y como improvisación
De su nacarada cuna
Brilló tranquila la Luna
Brilló tranquila la Luna
Lo mesmo que un mancarrón

Sonnenuntergang

Die Abenddämmerung neigte sich
Am fernen Horizont
Neben dem Gipfel eines Berges
Neben dem Gipfel eines Berges
Sanft sank die Sonne nieder

Die Leute dieser Gegend sagen
Dass sie zurückgeblieben war
Von der wilden Hacienda
Kaum hörte man das Schnauben
Und bald darauf schlief sie ein
Und bald darauf schlief sie ein
Das Feld in Stille, in Frieden

Vom alfalfa-bedeckten Teppich
Wahrnehmbar war der Duft
Und pfeifend den Hang hinauf
Und pfeifend den Hang hinauf
Zog eine Rebhuhn unruhig

Aus seiner Höhle kam der Cuy
Auf dem Weg zum Dickicht
Und mit seiner gewohnten Ruhe
Lag ein Ochse entspannt
Als hätte er gefunden
Als hätte er gefunden
Den Stein der Weisen

Die Nacht kam näher
Schritt für Schritt, langsam
Still und eloquent
Still und eloquent
Wie meine Traurigkeit

Bald sah man schon
Zitternd aus dem Haufen
Und wie eine Improvisation
Aus seiner schimmernden Wiege
Leuchtete die Mondschein
Leuchtete die Mondschein
So ruhig wie ein Maultier

Escrita por: A. C. Herschel