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Der Zauberer

Carlos Gardel

El Brujo

Una vez, en momentos de encanto
Una bruja de amor me embrujó
Con sus ojos tan grandes y llenos
De fuego más fuerte que el fuego del Sol

No pudiendo, desde ese momento
Ser ya dueño de mí, sucedió
Que la bruja jugaba conmigo
Cual nadie en el mundo con otro jugó

La tirana vendóme la vista
Con un velo de loca ilusión
Y sus dientes preciosos se hincaron
En el fondo de mi corazón

Como fruta que endulza el ensueño
Y que amarga, también, el dolor
Fue para ella mi carne sensible
Y dióme su boca nefasto licor

Pero al fin, con alquimias y magias
A la bruja logré dominar
Mis pupilas, de incendio iracundas
Sus hondas pupilas pudieron quemar

Desde entonces no supo la pérfida
Seguir siendo mi bruja fatal
Y mis manos jugaron con ella
Cual niño con una muñeca banal

Su mirada velé con el velo
De una trama sutil y falaz
Y mis dientes mordieron su carne
Perfumada, con gesto voraz

A su vez fue mi fruta la bella
Amarga, melíflua, letal
En su boca mis labios pusieron
El antídoto contra su mal

Es así como ahora conozco
Los misterios de toda pasión
Y doy filtros, consejos y drogas
A niñas que quieran ser brujas de amor

Der Zauberer

Einmal, in Momenten des Zaubers
Verzauberte mich eine Liebeshexe
Mit ihren großen, feurigen Augen
Stärker als das Feuer der Sonne

Von diesem Moment an konnte ich nicht mehr
Der Herr über mich selbst sein, es geschah
Dass die Hexe mit mir spielte
Wie niemand auf der Welt mit einem anderen spielte

Die Tyrannin band mir die Augen
Mit einem Schleier aus verrückter Illusion
Und ihre kostbaren Zähne gruben sich
In die Tiefen meines Herzens

Wie eine Frucht, die den Traum süßt
Und auch den Schmerz bitter macht
War mein empfindliches Fleisch für sie
Und sie gab mir ihren schrecklichen Trank

Doch schließlich, mit Alchemie und Magie
Konnte ich die Hexe bezwingen
Meine Augen, voller wütendem Feuer
Konnten ihre tiefen Augen verbrennen

Seitdem wusste die niederträchtige
Nicht mehr, wie sie meine fatale Hexe bleiben sollte
Und meine Hände spielten mit ihr
Wie ein Kind mit einer banalen Puppe

Ich verhüllte ihren Blick mit dem Schleier
Eines subtilen und trügerischen Plans
Und meine Zähne bissen in ihr Fleisch
Parfümiert, mit gierigem Gestus

Im Gegenzug war meine Frucht die Schöne
Bitter, süßlich, tödlich
In ihrem Mund legten meine Lippen
Das Gegenmittel gegen ihr Übel

So kenne ich jetzt
Die Geheimnisse aller Leidenschaft
Und gebe Tränke, Ratschläge und Drogen
An Mädchen, die Liebeshexen werden wollen

Escrita por: F. Brancatti / J. C. Bazán