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Traurigkeit der Gauchos

Carlos Gardel

Tristeza Gaucha

Solemne y muda la noche
Sobre el campo dormilando
Va la grandeza aumentando
Del paisaje con su broche

La Luna haciendo derroche
De su luz azul turquí
Le da un tinte carmesí
A la muda serranía
Y es cada sombra, un vigía
Del dolor que vive allí

Entre ese tono grisáceo
Que domina el horizonte
Se ve cuál un mago al monte
Majestuoso ante el espacio

El sauzal austero y lacio
Que circunda la ladera
Da su nota plañidera
Y el rumor de una virtiente
Marca las notas doliente con el, ay
De una tapera

Alma gaucha que solloza
En las ramas y en los nidos
En los recuerdos ungidos
De ternuras amorosas
Al verte morir mimosas
Cantan las aves por ti
Con pucheros de gurí
El Sol llorando se asoma
Cuando por sobre la loma
Canta el viento su aire ¡Ay de mí!

Traurigkeit der Gauchos

Feierlich und still die Nacht
Liegt über dem schlafenden Feld
Wächst die Größe, die sich entfällt
Von der Landschaft, die sie bewacht

Der Mond, der mit Licht prahlt
In seinem türkisblauen Schein
Verleiht dem Ganzen einen rötlichen Schein
Der stillen Berglandschaft, die er malt
Und jeder Schatten, ein Wächter
Des Schmerzes, der dort verweilt

In diesem grauen Ton
Der den Horizont beherrscht
Sieht man, wie ein Magier, den Berg
Majestätisch im Raum

Der karge und schlaffe Weidenhain
Umrahmt den Hang
Gibt seinen klagenden Ton
Und das Rauschen einer Quelle
Markiert die schmerzlichen Noten mit dem, ach
Einer verfallenen Hütte

Seele des Gauchos, die schluchzt
In den Ästen und in den Nestern
In den gesegneten Erinnerungen
Von liebevollen Zärtlichkeiten
Wenn ich sehe, wie die Mimose vergeht
Singen die Vögel für dich
Mit Wehklagen eines Kindes
Die Sonne weint, wenn sie erscheint
Wenn über den Hügel
Der Wind seine Melodie singt, ach mir!

Escrita por: J. Sarcione