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Margot

Celedonio Flores

Margot

Se te embroca desde lejos, pelandruna abacanada,
que has nacido en la miseria de un convento de arrabal...
Porque hay algo que te vende, yo no sé si es la mirada,
la manera de sentarte, de mirar, de estar parada
o ese cuerpo acostumbrado a las pilchas de percal.
Ese cuerpo que hoy te marca los compases tentadores
del canyengue de algún tango en los brazos de algún gil,
mientras triunfa tu silueta y tu traje de colores,
entre el humo de los puros y el champán de Armenonville.

Son macanas, no fue un guapo haragán ni prepotente
ni un cafisho de averías el que al vicio te largó...
Vos rodaste por tu culpa y no fue inocentemente...
¡berretines de bacana que tenías en la mente
desde el día que un magnate cajetilla te afiló!

Yo recuerdo, no tenías casi nada que ponerte,
hoy usas ajuar de seda con rositas rococó,
¡me reviente tu presencia... pagaría por no verte...
si hasta el nombre te han cambiado como has cambiado de suerte:
ya no sos mi Margarita, ahora te llaman Margot!

Ahora vas con los otarios a pasarla de bacana
a un lujoso reservado del Petit o del Julien,
y tu vieja, ¡pobre vieja! lava toda la semana
pa' poder parar la olla, con pobreza franciscana,
en el triste conventillo alumbrado a kerosén.

Margot

Sie schimmert von weitem, schicke Dame,
geboren in der Armut eines Vorstadtklosters...
Denn da ist etwas, das dich verkauft, ich weiß nicht, ob es der Blick ist,
die Art, wie du sitzt, wie du schaust, wie du stehst,
oder dieser Körper, der an die Kleider aus Baumwolle gewöhnt ist.
Dieser Körper, der dir heute die verführerischen Rhythmen
von irgendeinem Tango in den Armen eines Trottels vorgibt,
während deine Silhouette und dein farbenfrohes Outfit triumphieren,
zwischen dem Rauch der Zigarren und dem Champagner von Armenonville.

Das sind Lügen, es war kein fauler Angeber, der dich
in die Laster entlassen hat...
Du bist selbst gefallen und das nicht ganz unschuldig...
Die verrückten Ideen, die du im Kopf hattest,
von dem Tag an, als ein reicher Schnösel dich scharf gemacht hat!

Ich erinnere mich, du hattest fast nichts zum Anziehen,
heute trägst du Seidenkleider mit rokokofarbenen Rosen,
ich könnte platzen vor deiner Anwesenheit... ich würde bezahlen, um dich nicht zu sehen...
selbst deinen Namen haben sie geändert, so wie sich dein Glück gewandelt hat:
Du bist nicht mehr meine Margarita, jetzt nennt man dich Margot!

Jetzt gehst du mit den Trotteln aus, um es schick zu haben
in einem luxuriösen Raum im Petit oder im Julien,
und deine alte Mutter, arme Frau! wäscht die ganze Woche,
um den Kochtopf am Laufen zu halten, in franziskanischer Armut,
in dem traurigen Mietshaus, beleuchtet mit Petroleum.