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Lebewohl, Träume von Ruhm

Claudio Villa

Addio Sogni di Gloria

Quando ragazzi felici andavamo alla scuola
con la cartella a tracolla ed in tasca la mela,
per il futuro avevamo un vestito di gala,
quante speranze di gloria, di celebrità.
Ma inesorabile il tempo tracciava il cammino
e a testa china anneghiamo nel nostro destino.

Addio sogni di gloria,
addio castelli in aria,
guardo con sordo rancore la mia scrivania,
cerco scacciare, ma invano, la monotonia.
Addio sogni di gioventù,
perchè, perchè non ritornate più?

Sono una foglia d'autunno che nella tormenta
teme il grigiore dei giorni, l'inverno paventa.
La donna sincera aspettai,
compagna dei sogni miei,
ma invano cercai, cercai,
amore anche tu, dove sei?

Addio sogni di gloria,
addio castelli in aria,
prendo la penna e continuo
la doppia partita,
faccio una macchia d'inchiostro,
mi treman le dita.

Meglio tacer le memorie
o vecchio cuor mio.
Sogni di gloria,
addio!

Lebewohl, Träume von Ruhm

Als wir fröhliche Kinder zur Schule gingen
mit dem Ranzen auf dem Rücken und einem Apfel in der Tasche,
für die Zukunft hatten wir ein Festkleid,
so viele Hoffnungen auf Ruhm, auf Berühmtheit.
Doch unaufhaltsam zog die Zeit ihren Weg
und mit gesenktem Kopf ertrinken wir in unserem Schicksal.

Lebewohl, Träume von Ruhm,
lebewohl, Luftschlösser,
ich blicke mit dumpfem Groll auf meinen Schreibtisch,
versuche vergeblich, die Monotonie zu vertreiben.
Lebewohl, Träume der Jugend,
warum, warum kehrt ihr nicht zurück?

Ich bin ein Herbstblatt, das im Sturm
die Graufärbung der Tage fürchtet, den Winter ahnt.
Die aufrichtige Frau, die ich erwartete,
Begleiterin meiner Träume,
aber vergeblich suchte ich, suchte,
Liebe, auch du, wo bist du?

Lebewohl, Träume von Ruhm,
lebewohl, Luftschlösser,
ich nehme den Stift und mache weiter
mit dem doppelten Spiel,
ich mache einen Fleck aus Tinte,
meine Finger zittern.

Besser, die Erinnerungen zu schweigen
oder, mein alter Herz.
Träume von Ruhm,
lebewohl!

Escrita por: C. Innocenzi / M. Rivi