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Warum singen wir

Cultura Profética

Por Que Cantamos

Si cada hora viene con su muerte,
Si el tiempo es una cueva de ladrones,
Los aires ya no son tan buenos aires,
La vida es nada más que un blanco móvil

Usted preguntará por qué cantamos

Si nuestro bravos quedan sin abrazo
La patria se nos muere de tristeza
Y el corazón del hombre se hace añicos
Antes aún que explote la vergüenza

Usted preguntará por qué cantamos

Cantamos porque el río está sonando
Y cuando suena el río, suena el río.
Cantamos porque el cruel no tiene nombre
Y en cambio tiene nombre su destino

Cantamos por el niño y porque todo
Y porque algún futuro y porque el pueblo
Cantamos porque los sobrevivientes
Y nuestros muertos quieren que cantemos

Cantamos porque el grito no es bastante
Y no es bastante el llanto ni la bronca
Cantamos porque creemos en nuestra gente
Y porque venceremos la derrota

Cantamos porque llueve sobre el surco
Y somos militantes de la vida
Y porque no queremos ni podemos
Dejar que la canción se haga ceniza

Warum singen wir

Wenn jede Stunde mit ihrem Tod kommt,
Wenn die Zeit eine Höhle voller Diebe ist,
Die Lüfte sind nicht mehr so gute Lüfte,
Das Leben ist nichts weiter als ein bewegliches Ziel.

Sie werden fragen, warum wir singen.

Wenn unsere Tapferen ohne Umarmung bleiben,
Stirbt das Vaterland an Traurigkeit.
Und das Herz des Menschen zerbricht in Stücke,
Noch bevor die Scham explodiert.

Sie werden fragen, warum wir singen.

Wir singen, weil der Fluss erklingt,
Und wenn der Fluss erklingt, erklingt der Fluss.
Wir singen, weil der Grausame keinen Namen hat,
Und sein Schicksal hingegen einen Namen trägt.

Wir singen für das Kind und für alles,
Und für eine Zukunft und für das Volk.
Wir singen, weil die Überlebenden,
Und unsere Toten wollen, dass wir singen.

Wir singen, weil der Schrei nicht genug ist,
Und das Weinen und der Zorn nicht genug sind.
Wir singen, weil wir an unser Volk glauben,
Und weil wir die Niederlage überwinden werden.

Wir singen, weil es über den Acker regnet,
Und wir sind Kämpfer für das Leben.
Und weil wir nicht wollen und nicht können,
Lassen, dass das Lied zu Asche wird.

Escrita por: Mario Benedetti