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Lieder von Juan dem Bäcker

Daniel Viglietti

Coplas de Juan Panadero

La caja de mi guitarra
no es caja, que es calabozo,
penal donde pena España.

Las paredes de la cárcel
son de madera, madera,
de donde no sale nadie.

Las cuerdas son los barrotes,
la ventanita de hierro
por donde pasan mis voces.

Y las clavijas, ¿qué son
sino las llaves que aprietan
la luz de mi corazón?

Ahora me pongo a cantar
coplas que llevan más sangre
que arenas lleva la mar.

Canto ahora a los caídos,
a los que estando en la tierra
ya están naciendo en el trigo.

Mi mejor luto será
echarme un fusil al hombro
y al monte irme a pelear.

Que nada me desalienta,
que un guerrillero es un toro
en medio de una tormenta.

Me hirieron, me golpearon
y hasta me dieron la muerte,
¡pero jamás me doblaron!

Ahora yo quiero nombrar,
no mi nombre, porque el mío
es como el de los demás.

¡Sangre de Gómez Gayoso,
sangre pura, sangre brava,
sangre de Antonio Seoane,
de Diéguez, de Larrañaga,
de Roza, Cristino y Vía,
valles de sangre, montañas!

¡Sangre de Agustín Zoroa!
¡Mar de sangre derramada!
¡Sangre de Manuela Sánchez!
¡Sangre preciosa de España!

No quiero seguir nombrando
más sangre, pues mi guitarra
también se está desangrando.

Más aunque su voz se muera,
su voz seguirá cantando
a la España guerrillera.

Siempre seguirá cantando
y seguirá maldiciendo
hasta que el gallo del alba
grite que está amaneciendo.

Lieder von Juan dem Bäcker

Die Kiste meiner Gitarre
ist keine Kiste, sondern ein Kerker,
Strafanstalt, wo Spanien leidet.

Die Wände des Gefängnisses
sind aus Holz, aus Holz,
wo niemand entkommt.

Die Saiten sind die Gitterstäbe,
das kleine Eisenfenster,
durch das meine Stimmen dringen.

Und die Stimmwirbel, was sind sie
als die Schlüssel, die drücken
auf das Licht meines Herzens?

Jetzt fange ich an zu singen
Lieder, die mehr Blut tragen
als der Sand, den das Meer führt.

Ich singe jetzt für die Gefallenen,
für die, die auf der Erde sind
und schon im Weizen geboren werden.

Mein bester Trauerfall wird sein,
mir ein Gewehr über die Schulter zu werfen
und in die Berge zu ziehen, um zu kämpfen.

Nichts kann mich entmutigen,
denn ein Guerillero ist ein Stier
mitten im Sturm.

Sie haben mich verwundet, sie haben mich geschlagen
und sogar den Tod gebracht,
aber niemals haben sie mich gebrochen!

Jetzt möchte ich benennen,
nicht meinen Namen, denn meiner
ist wie der der anderen.

Blut von Gómez Gayoso,
reines Blut, tapferes Blut,
Blut von Antonio Seoane,
von Diéguez, von Larrañaga,
von Roza, Cristino und Vía,
Täler aus Blut, Berge!

Blut von Agustín Zoroa!
Meer aus vergossenem Blut!
Blut von Manuela Sánchez!
Kostbares Blut Spaniens!

Ich möchte nicht weiter benennen
mehr Blut, denn meine Gitarre
verliert auch ihr Blut.

Doch auch wenn ihre Stimme stirbt,
wird ihre Stimme weiter singen
für das guerrillero Spanien.

Sie wird immer weiter singen
und weiter verfluchen
bis der Hahn der Morgenröte
schreit, dass der Tag anbricht.