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Milonga des Weitgehens

Daniel Viglietti

Milonga de Andar Lejos

Qué lejos está mi tierra
Y, sin embargo, qué cerca
O es que existe un territorio
Donde las sangres se mezclan.

Tanta distancia y camino,
Tan diferentes banderas
Y la pobreza es la misma
Los mismos hombres esperan.

Yo quiero romper mi mapa,
Formar el mapa de todos,
Mestizos, negros y blancos,
Trazarlo codo con codo.

Los ríos son como venas
De un cuerpo entero extendido,
Y es el color de la tierra
La sangre de los caídos.

No somos los extranjeros
Los extranjeros son otros;
Son ellos los mercaderes
Y los esclavos nosotros.

Yo quiero romper la vida,
Como cambiarla quisiera,
Ayúdeme compañero;
Ayúdeme, no demore,
Que una gota con ser poco
Con otra se hace aguacero.

Milonga des Weitgehens

Wie weit ist mein Land entfernt
Und doch, wie nah ist es
Oder gibt es ein Gebiet
Wo sich die Blutlinien vermischen.

So viel Distanz und Weg,
So viele unterschiedliche Flaggen
Und die Armut ist die gleiche
Die gleichen Männer warten.

Ich will meine Karte zerreißen,
Die Karte aller formen,
Mischlinge, Schwarze und Weiße,
Sie gemeinsam zeichnen.

Die Flüsse sind wie Venen
Eines ganzen Körpers, der sich ausbreitet,
Und die Farbe der Erde
Ist das Blut der Gefallenen.

Wir sind nicht die Fremden
Die Fremden sind andere;
Es sind sie, die Händler
Und wir sind die Sklaven.

Ich will das Leben zerreißen,
So wie ich es ändern möchte,
Hilf mir, Kamerad;
Hilf mir, zögere nicht,
Denn ein Tropfen, so klein er auch sein mag,
Wird mit einem anderen zum Regen.

Escrita por: Daniel Viglietti