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Alter Welt (feat. José Camillo)

Daniel

Mundo Velho (part. José Camillo)

Deus fez o mundo tão lindo
Só belezas que rodeia
Colocando lá no espaço
Lua nova e Lua cheia
Fez o Sol e a luz divina
Que o mundo inteiro clareia
No céu estrelas paradas
A Lua e o Sol passeia

Deus fez o mar azulado
E o castelo da sereia
Fez peixe grande e pequeno
E também fez a baleia
Fez a terra onde formei
Meu cafezal de ameia
Baixadão cheio de água
Onde meu arroz cacheia

Deus fez cachoeiras lindas
Lá na serra serpenteia
Fez papagaio que fala
Passarada que gorjeia
Tangará canta de bando
A natureza ponteia
Pros catireiros de penas
Que no galho sapateia

Mundo velho mudou tanto
Que já está entrando areia
Grande pisa nos pequenos
Coitadinhos desnorteia
Quem trabalha não tem nada
Enriquece quem tapeia
Pobre não ganha demanda
Rico não vai pra cadeia

Na moral do velho mundo
Quem não presta pisoteia
Os mandamentos de Deus
Tem gente que até odeia
Igrejas estão vazias
Antigamente eram cheias
O que é ruim está aumentando
O que é bom ninguém semeia

Ó meu Deus venha na terra
Porque a coisa aqui tá feia
Mas que venha prevenido
Traga chicote e correia
Tem até mulher pelada
No lugar da santa ceia
Só Deus pode dar um fim
No que o diabo desnorteia

Alter Welt (feat. José Camillo)

Gott hat die Welt so schön gemacht
Nur Schönheiten, die sie umgeben
Hat dort oben im Raum platziert
Neumond und Vollmond eben
Er schuf die Sonne und das göttliche Licht
Das die ganze Welt erhellt
Am Himmel stehen die Sterne
Der Mond und die Sonne verweilt

Gott hat das blaue Meer gemacht
Und das Schloss der Meerjungfrau
Er schuf große und kleine Fische
Und auch den Wal, ganz genau
Er schuf die Erde, wo ich baute
Mein Kaffeeplantage, so schön
Ein großes Tal voller Wasser
Wo mein Reis sprießt, so grün

Gott schuf schöne Wasserfälle
Dort in den Bergen schlängelt es sich
Er schuf den sprechenden Papagei
Und die Vögel, die singen, so frisch
Tangará singt im Schwarm
Die Natur zeigt sich so klar
Für die Federträger, die tanzen
Auf dem Ast, wunderbar

Die alte Welt hat sich so verändert
Dass der Sand schon hereinkommt
Die Großen treten auf die Kleinen
Die Armen sind ganz verstört
Wer arbeitet, hat nichts
Bereichert wird, wer betrügt
Der Arme bekommt nichts
Der Reiche kommt nicht ins Gefängnis

In der Moral der alten Welt
Treten die, die nichts taugen, nieder
Die Gebote Gottes
Hassen manche sogar nieder
Die Kirchen sind leer
Früher waren sie voll
Das Schlechte nimmt zu
Das Gute wird nicht gesät

Oh mein Gott, komm auf die Erde
Denn hier sieht's echt schlimm aus
Aber komm vorbereitet
Bring Peitsche und Riemen mit raus
Es gibt sogar nackte Frauen
Anstelle des heiligen Mahls
Nur Gott kann ein Ende setzen
An das, was der Teufel verwirrt.

Escrita por: Lourival dos Santos / Tião Carreiro