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Sangre que brota

Das Ich

Blutquell

Mir scheint zu weilen, das mein blut entfließt
Gleich brunnen schluchzend sich im takt ergießt
Wohl hör ich`s rauschen lange, lange stunden
Doch tast ich auch, ich finde nicht die wunde

Es flutet durch die stadt wie ein hag
Grenzt inseln ab, wo glattes pflaster lag
Stillt überall, wo ein durst bedroht
Und färbt die welt in allen dingen rot

Oft bat die schweren weine ich vermessen
Kurz einzuschläfern meiner schreckniss bohren;
Doch wein schärft augen und verfeint die ohren!

Ich suchte in der liebe schlafs vergessen:
Doch mir ist ein nagelbett, befreit
Zu tränken dieser mädchen grausamkeit!

Sangre que brota

Me parece que mi sangre fluye
Como un manantial que se derrama en ritmo
Escucho el murmullo durante horas y horas
Pero al buscar, no encuentro la herida

Inunda la ciudad como un diluvio
Delimita islas donde antes había suelo liso
Sacia la sed amenazante en todas partes
Y tiñe el mundo de rojo en todas las cosas

A menudo, en vano supliqué a los pesados vinos
Que adormecieran por un momento mis terrores;
Pero el vino agudiza los ojos y agudiza los oídos

Busqué en el amor olvidar el sueño:
Pero para mí es un lecho de clavos, liberado
Para saciar la crueldad de esta chica

Escrita por: Bruno Kramm