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Maldición

Das Ich

Fluch

Als sich das erste Mal zwei Leben trafen, ist die Wut entbrannt, gebar den Neid.
Tag und Nacht begannen mit der Schlacht, um zwölf Stunden Vorherrschaft.
Doch dessen nicht Gewalt genug, erfand das Leben gleich den Mensch.
Gab ihm dieselbe Lebenskraft, und verbot sich selbst die Freiheit.

Da begann das Wort.

Die Zeit im dunklen Mutterleib,
war stiller als die Ewigkeit.
Erzählt mir heute von dem Schwur,
von damals als die Zeit begann.
Kein Mensch im großen Teiche schwamm
und die Wut noch nicht geboren war,
als das Leben frisch begonnen hat.
Sich selbst noch keiner Schuld bewusst.

Da begann der Streit.

Der Streit ums Leben brennt mich aus,
er raubt mir jede Energie.
Der Kampf um Wahrheit frisst mich auf,
er stranguliert die Phantasie.
Ich bin verflucht, ich bin allein,
ich will mein Blut nicht mit Dir teilen.
Ich bin gequält, ich bin verwest,
ich will, dass Leben von mir geht.

Maldición

Cuando se encontraron por primera vez dos vidas, la ira estalló, dio a luz a la envidia.
Día y noche comenzaron con la batalla, por doce horas de dominio.
Pero eso no fue suficiente poder, la vida inventó al ser humano.
Le dio la misma fuerza vital, y se prohibió a sí misma la libertad.

Así comenzó la palabra.

El tiempo en el oscuro útero,
era más silencioso que la eternidad.
Háblame hoy del juramento,
de aquel entonces cuando el tiempo comenzó.
Ningún ser humano nadaba en el gran estanque
y la ira aún no había nacido,
cuando la vida recién comenzaba.
Aún no consciente de ninguna culpa propia.

Así comenzó la disputa.

La disputa por la vida me consume,
me roba toda energía.
La lucha por la verdad me devora,
estrangula la fantasía.
Estoy maldito, estoy solo,
no quiero compartir mi sangre contigo.
Estoy atormentado, estoy podrido,
quiero que la vida se aleje de mí.

Escrita por: Bruno Kramm