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Der Schrei der Stille

Draconian

The Cry Of Silence

Filled with sorrow
Bleak inner self touched by pride
Devoured by solitude, still wrapped in time
I'm flowing with pain!

Holding myself back in suspicion
And lingering in the dust
The dust of my abandoned remains
I'm killed with the dagger of life!

Such an exquisite pride in my suffering
Alone, all alone with the emotional
Streams of my soul
So real, so pure yet I'm left aside
Entangled in fear without hope

I'm truly left alone
But somehow just somehow
It feels like my loneliness is a victory
Over the self-delusion of joy and happiness

My heart beats faster
The anguish becomes clearer
And my misanthropic view grows stronger
Living in the shadows

So proud of being the one
But desperate
So desperate for a helping hand
Do I really want to live this life?

I have a thousand reasons to die
And many millions of tears to cry in silence
The human plague has emptied my life
And I curse the day I was born to this world!

Still, no-one else I ever want to be
And no-one else I intend to be
'Cause no-one else I was meant to be!

I need, I want, I long for my retribution
I need, I want, I yearn for my retribution
I want my retribution I want it now!

Unity; a gathering of open wounds
Of dark, of dark clean spirits
What a dream what a dream so distant!
Why should I why should I be alone
When I love, when I love my brotherhood?

Shall I die, shall I die to be free?
When I cry, when I cry in silence
So please, let me die in silence
Oh my God, let me die in silence!

Der Schrei der Stille

Gefüllt mit Trauer
Düsteres Inneres berührt von Stolz
Verschlungen von Einsamkeit, immer noch in der Zeit gefangen
Ich fließe mit Schmerz!

Halte mich in Verdacht zurück
Und verweilend im Staub
Der Staub meiner verlassenen Überreste
Ich werde mit dem Dolch des Lebens getötet!

So ein exquisiter Stolz in meinem Leiden
Allein, ganz allein mit den emotionalen
Strömen meiner Seele
So real, so rein, doch ich werde beiseite gelassen
Verwickelt in Angst ohne Hoffnung

Ich bin wirklich ganz allein
Aber irgendwie, nur irgendwie
Fühlt es sich an, als wäre meine Einsamkeit ein Sieg
Über die Selbsttäuschung von Freude und Glück

Mein Herz schlägt schneller
Die Qual wird klarer
Und meine misanthropische Sicht wird stärker
Leben im Schatten

So stolz darauf, der Eine zu sein
Doch verzweifelt
So verzweifelt nach einer helfenden Hand
Will ich wirklich dieses Leben leben?

Ich habe tausend Gründe zu sterben
Und viele Millionen Tränen, die ich in Stille weinen kann
Die menschliche Plage hat mein Leben geleert
Und ich verfluche den Tag, an dem ich in diese Welt geboren wurde!

Dennoch, niemand sonst will ich je sein
Und niemand sonst beabsichtige ich zu sein
Denn niemand sonst sollte ich sein!

Ich brauche, ich will, ich sehne mich nach meiner Vergeltung
Ich brauche, ich will, ich sehne mich nach meiner Vergeltung
Ich will meine Vergeltung, ich will sie jetzt!

Einheit; eine Versammlung offener Wunden
Von Dunkelheit, von dunklen, reinen Geistern
Was für ein Traum, was für ein Traum so fern!
Warum sollte ich, warum sollte ich allein sein
Wenn ich meine Brüderlichkeit liebe?

Soll ich sterben, soll ich sterben, um frei zu sein?
Wenn ich weine, wenn ich in Stille weine
Also bitte, lass mich in Stille sterben
Oh mein Gott, lass mich in Stille sterben!

Escrita por: Anders Jacobsson / Draconian