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Trag im Unendlichen

Oliver Dragojevic

Trag u beskraju

Ka i uvik gledan more
ovu tajnu koja dise
ovu mrizu sto me vuce
u tamne dubine
sve kroz pismu u daljine
I da ocu i da smin
Ne bi moga skupit
svu lipotu zivota
niti suze ovog svita

Sve bi da da si tu
barem jedan tren da vicnost bude
Da ti pratim trag u beskraju
Sve bi da da si tu

ka i nekad gledan nebo
tražim gradove u noæu
di smo podno zvizda
zori krali grumen sjaja,
jutro moje di si sad

Pismo di li je kraj
ovo more bez dna
ženo razmakni sve
sive koprene sna
budi opet moj dom
što sad pust je i sam
jer sad puna je luna
što nad morem sja...

Trag im Unendlichen

Wie immer schau ich aufs Meer
auf dieses Geheimnis, das atmet,
auf dieses Netz, das mich zieht
in dunkle Tiefen.
Alles durch Briefe in die Ferne.
Und wenn ich will und kann,
würde ich nicht alles sammeln können,
alle Schönheit des Lebens
noch die Tränen dieser Welt.

Ich wünschte, du wärst hier,
wenigstens einen Moment, damit die Ewigkeit bleibt.
Ich würde dir folgen, dem Weg ins Unendliche.
Ich wünschte, du wärst hier.

Wie damals schau ich zum Himmel,
suche Städte in der Nacht,
wo wir unter den Sternen
Morgengrauen stahlen, ein Stück Glanz.
Mein Morgen, wo bist du jetzt?

Der Brief, wo ist das Ende?
Dieses Meer ohne Grund.
Frau, schiebe alles beiseite,
die grauen Schleier des Traums.
Sei wieder mein Zuhause,
das jetzt leer und allein ist,
denn jetzt ist der Mond voll,
der über dem Meer strahlt...