Andaluz
Hace ya cuarenta años
que vives lejos del sur
como el que va pal Rocío
iban calzaos de alpargatas
el corazón encogío
una copla en la garganta
como el que va pal Rocío
Ajuntando noche y día
un día por ver a mis viejos
me volví a Andalucía
y allí me llamaban forastero
amigos que antes tenía
Tengo una casita blanca
con el semblante de cal
cuando me encuentro sus llaves
yo la añoro con cariño
y me recuerda a mi calle
lloro lo mismo que un niño
cuando me encuentro sus llaves
las coplillas que cantaban
al pie de aquel lavaero
las mujeres que lavaban
y tú que me llamas forastero
conmigo siempre jugabas
No me llames forastero
que vas a hacerla llorar
su canastito de mimbre
con sentimiento y costura
con la mirá de una Virgen
iba durmiendo a la luna
en su canastito de mimbre
yo tiré una piedra al agua
y se fue al fondo sombrío
con la tierra que soñaba
y volvio a su cauce y a su río
el agua que salpicaba
Tengo un corazón que anda
al paso de una hermandad
quiero escuchar sus tambores
cuando pase el nazareno
llamame pa que no llore
y aunque esté lejos el pueblo
quiero escuchar sus tambores
y mi madre me llamaba
verde y blanco era el pañuelo
pa secarme yo la cara
y tú que me llamas forastero
la viste de la ventana
No me llames forastero
que yo ne nacío andaluz
y to el que nace andaluz
lleva un pellizco por dentro
aunque esté lejos del sur
Andalusier
Vor vierzig Jahren
lebtest du weit weg vom Süden
wie der, der zum Rocío geht
waren sie in Espadrilles gekleidet
mit einem zusammengezogenen Herzen
ein Lied auf der Zunge
wie der, der zum Rocío geht
Tag und Nacht vereint
an einem Tag, um meine Eltern zu sehen
kehrte ich nach Andalusien zurück
und dort nannten sie mich Fremden
Freunde, die ich früher hatte.
Ich habe ein kleines weißes Häuschen
mit einem Anstrich aus Kalk
wenn ich seine Schlüssel finde
sehne ich mich mit Liebe danach
und es erinnert mich an meine Straße
ich weine wie ein Kind
wenn ich seine Schlüssel finde
an dem Ort, wo sie sangen
am Fuß des Waschbeckens
die Frauen, die wuschens
und du, die mich Fremden nennst
spieltest immer mit mir.
Nenn mich nicht Fremden
denn du wirst sie zum Weinen bringen
ihr Korb aus Weiden
mit Gefühl und Nähkunst
mit dem Blick einer Jungfrau
schlief sie unter dem Mond
in ihrem Korb aus Weiden
ich warf einen Stein ins Wasser
und er ging in die dunkle Tiefe
mit der Erde, von der ich träumte
und kehrte zurück zu seinem Fluss
das Wasser, das spritzte.
Ich habe ein Herz, das geht
im Takt einer Bruderschaft
ich will ihre Trommeln hören
wenn der Nazarener vorbeigeht
ruf mich, damit ich nicht weine
und obwohl das Dorf weit weg ist
will ich ihre Trommeln hören
und meine Mutter rief mich
grün und weiß war das Tuch
um mir das Gesicht abzutrocknen
und du, die mich Fremden nennst
sahst sie vom Fenster aus.
Nenn mich nicht Fremden
denn ich bin Andalusier geboren
und jeder, der als Andalusier geboren wird
trägt ein Stückchen im Herzen
auch wenn er weit weg vom Süden ist.