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Barmherzigkeit

Édith Piaf

Miséricorde

Plus jamais ne prierai
Plus jamais ne rirai
Avec leurs boniments
Ils ont tué mon amant
Le bourdon peut sonner
Le curé, marmonner
C'est pas ça qui le fera
Revenir dans mes bras
D'un petit air réfléchi
Et la voix décidée
Il a dit, "Allons-y!"
"Faut défendre ses idées!"
Mais malgré sa grande gueule
Et ses yeux qu'il planquait
Je n'étais pas toute seule
A chiâler sur le quai

Miséricorde!
Miséricorde!
Les petites croix blanches
Ont des dimanches
Qui ne sont pas gais

Le ciel bleu d'un petit bal
Du côté de Bougival
Dans mes yeux étonnés
Continue de tourner

Rien qu'à voir les péniches
On rêvait de voyager
Pour ceux qui ne sont pas riches
Il suffit de rêver
Le jardin qu'on aurait
Serait plein de lilas…
Et le gosse qu'on aurait
S'appellerait Jean-François…
Les beaux rêves sont gratuits
Moi, le seul qui me reste
C'est l'odeur de sa veste
Quand je dansais contre lui

Y a plus que ça qui me rapproche
De celui que j'adorais
Mais la vie est si moche
Que même ça, je l'oublierai

Miséricorde!
Miséricorde!
Miséricorde!

Barmherzigkeit

Nie wieder werde ich beten
Nie wieder werde ich lachen
Mit ihren schönen Worten
Haben sie meinen Geliebten getötet
Die Glocke kann läuten
Der Pfarrer murmeln
Das wird ihn nicht zurückbringen
In meine Arme
Mit einem nachdenklichen Blick
Und einer entschlossenen Stimme
Sagte er: "Lass uns gehen!"
"Man muss seine Ideen verteidigen!"
Doch trotz seiner großen Klappe
Und den Augen, die er versteckte
War ich nicht ganz allein
Die am Ufer weinte

Barmherzigkeit!
Barmherzigkeit!
Die kleinen weißen Kreuze
Haben Sonntage
Die nicht fröhlich sind

Der blaue Himmel eines kleinen Balls
In der Nähe von Bougival
In meinen erstaunten Augen
Dreht er sich weiter

Allein beim Anblick der Binnenschiffe
Träumten wir vom Reisen
Für die, die nicht reich sind
Reicht es zu träumen
Der Garten, den wir hätten
Wäre voller Flieder…
Und das Kind, das wir hätten
Würde Jean-François heißen…
Die schönen Träume sind kostenlos
Ich, der einzige, der mir bleibt
Ist der Geruch seiner Jacke
Als ich gegen ihn tanzte

Es gibt nichts mehr, was mich verbindet
Mit dem, den ich verehrte
Doch das Leben ist so hässlich
Dass ich sogar das vergessen werde

Barmherzigkeit!
Barmherzigkeit!
Barmherzigkeit!

Escrita por: Jacques Larue / Philippe Gerard