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Die Momente

Eduardo Gatti

Los Momentos

Tu silueta va caminando
Con el alma triste y dormida
Ya la aurora no es nada nuevo
Pa' tus ojos grandes y pa' tu frente
Ya el cielo y sus estrellas
Se quedaron mudos, lejanos y muertos
Pa' tu mente ajena

Nos hablaron una vez cuando niños
Cuando la vida se muestra entera
Que el futuro, que cuando grandes
Ahí murieron ya los momentos
Sembraron así su semilla
Y tuvimos miedo, temblamos
Y en ésto se nos fue la vida

Cada uno aferrado a sus dioses
Productos de toda una historia
Los modelan y los destruyen
Y según eso ordenan sus vidas
En la frente les ponen monedas
En sus largas manos les cuelgan
Candados, letreros y rejas

Die Momente

Deine Silhouette schreitet voran
Mit einer Seele, traurig und schläfrig
Die Dämmerung ist nichts Neues mehr
Für deine großen Augen und deine Stirn
Der Himmel und seine Sterne
Sind stumm, fern und tot geblieben
Für deinen fremden Geist

Sie sprachen einmal zu uns, als wir Kinder waren
Als das Leben sich ganz zeigte
Dass die Zukunft, wenn wir groß sind
Da sind die Momente schon gestorben
So säten sie ihren Samen
Und wir hatten Angst, wir zitterten
Und darin ging unser Leben verloren

Jeder klammert sich an seine Götter
Produkte einer ganzen Geschichte
Sie formen und zerstören sie
Und danach ordnen sie ihr Leben
Auf die Stirn legen sie Münzen
An ihre langen Hände hängen sie
Schlösser, Schilder und Gitter

Escrita por: Eduardo Gatti