Milagro (part. Mario Carrero)
Ayer la yegua gateada parió un potranco
Que tiene sobre la frente un rombito blanco
Lobuno gateao camina como con zancos
Y trota, y trota a los tumbos como borracho
A tientas busca la teta a los cabezazos
Mientras la yegua ajena a todo milagro
Revuelve la grama mustia un pastito blando
Espantando el mosquerío a los coletazos
Canta el arroyo entre las barrancas
El viento arrea una nube flaca
Gritan los teros su algarabía
Saludan las buenas nuevas y el nuevo día
Ayer la yegua gateada parió un potranco
Que tiene sobre la frente un rombito blanco
Pario solita en los cardos, cuchilla abajo
Sin más partera que el viento y el Sol de marzo
Canta el arroyo entre las barrancas
El viento arrea una nube flaca
Gritan los teros su algarabía
Saludan las buenas nuevas y el nuevo día
Wunder (feat. Mario Carrero)
Gestern brachte die Fohlenmutter ein Fohlen zur Welt
Das auf der Stirn einen kleinen weißen Fleck hat
Der wolfähnliche Fohlen läuft, als hätte er Stelzen
Und trabt, und trabt, wankt wie ein Betrunkener
Tastend sucht er mit dem Kopf nach der Zitze
Während die Stute, ahnungslos von all dem Wunderbaren
Das verwelkte Gras umgräbt, ein weiches Plätzchen
Und verscheucht die Fliegen mit ihren Schwüngen
Der Bach singt zwischen den Schluchten
Der Wind treibt eine dünne Wolke
Die Kiebitze schreien ihre Freude
Begrüßen die guten Nachrichten und den neuen Tag
Gestern brachte die Fohlenmutter ein Fohlen zur Welt
Das auf der Stirn einen kleinen weißen Fleck hat
Sie brachte es allein in den Disteln zur Welt, mit dem Messer nach unten
Ohne mehr Hebamme als den Wind und die Sonne im März
Der Bach singt zwischen den Schluchten
Der Wind treibt eine dünne Wolke
Die Kiebitze schreien ihre Freude
Begrüßen die guten Nachrichten und den neuen Tag