AnDaLuCiA
Ayer tuve un sueño no quise despertar
me vi en un patio cualquiera,
con balcones con calicha y escaleras quebraja
de barandas cubiertas de enredaderas,
los portones de madera y un olor a humedad,
una mujer vieja sentada en una mecedora,
que apenas balancea una mesa,
una sillita de nea unos años de guerra y alegría,
un naranjo en el centro
y el sentir de Andalucía, Andalucía.
Tierra de grandes poetas
pero a ver quien me discute
que siendo andaluz nunca ha escrito una letra,
quien no se ha impregnao de sal
si entre montes, campo y mares tenemos pa regalar.
En un parque solitario con la luna por testigo
sueñan dos enamoraos,
golondrinas que anidan el tejao
una fuente donde se llenan los barros
caballo, guitarra vino y carro
el sentir de Andalucía, Andalucía.
Vente conmigo a vivir
tengo una choza en un río llena de rosas y jazmín
AnDaLuCiA
Gestern hatte ich einen Traum, wollte nicht aufwachen
ich sah mich in einem beliebigen Innenhof,
mit Balkonen aus Kies und zerbrochenen Treppen
von Geländern, die mit Ranken bedeckt sind,
die Holztore und ein Geruch von Feuchtigkeit,
eine alte Frau sitzt in einem Schaukelstuhl,
der kaum eine Tischkante balanciert,
ein kleiner Stuhl aus Rattan, ein paar Jahre voller Krieg und Freude,
ein Orangenbaum in der Mitte
und das Gefühl von Andalusien, Andalusien.
Land der großen Dichter,
aber wer kann mir widersprechen,
dass ein Andalusier nie einen Text geschrieben hat,
wer hat sich nicht mit Salz getränkt,
wenn wir zwischen Bergen, Feldern und Meeren haben, was wir verschenken können.
In einem einsamen Park, mit dem Mond als Zeugen,
träumen zwei Verliebte,
Schwalben, die unter dem Dach nisten,
ein Brunnen, wo sich der Schlamm füllt,
Pferd, Gitarre, Wein und Wagen
das Gefühl von Andalusien, Andalusien.
Komm mit mir leben,
ich habe eine Hütte an einem Fluss, voll mit Rosen und Jasmin.