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Zwiebel-Lieder

Enrique Morente

Nanas de La Cebolla

La cebolla es escarcha
Cerrada y pobre.
Escarcha de tus días
Y de mis noches.
Hambre y cebolla,
Hielo negro y escarcha
Grande y redonda.

En la cuna del hambre
Mi niño estaba.
Con sangre de cebolla
Se amamantaba.
Pero tu sangre,
Escarchada de azúcar,
Cebolla y hambre.

Una mujer morena
Resuelta en luna
Se derrama hilo a hilo
Sobre la cuna.
Ríete, niño,
Que te traigo la luna
Cuando es preciso.

Tu risa me hace libre,
Me pone alas.
Soledades me quita,
Cárcel me arranca.
Boca que vuela,
Corazón que en tus labios
Relampaguea.

Desperté de ser niño:
Nunca despiertes.
Triste llevo la boca:
Ríete siempre.
No te derrumbes.
No sepas lo que pasa ni
Lo que ocurre.

Zwiebel-Lieder

Die Zwiebel ist Frost
Geschlossen und arm.
Frost deiner Tage
Und meiner Nächte.
Hunger und Zwiebel,
Schwarzes Eis und Frost
Groß und rund.

In der Wiege des Hungers
Lag mein Kind.
Mit Zwiebelblut
Wurde es gestillt.
Aber dein Blut,
Mit Zucker gefroren,
Zwiebel und Hunger.

Eine braune Frau
Entschlossen wie der Mond
Gießt Faden für Faden
Über die Wiege.
Lach, Kind,
Ich bringe dir den Mond
Wenn es nötig ist.

Dein Lachen macht mich frei,
Gibt mir Flügel.
Nimmt mir die Einsamkeit,
Reißt mir das Gefängnis weg.
Mund, der fliegt,
Herz, das auf deinen Lippen
Blitzt.

Ich wachte auf, ein Kind zu sein:
Wach niemals auf.
Traurig trage ich den Mund:
Lache immer.
Lass dich nicht fallen.
Wisse nicht, was passiert oder
Was geschieht.

Escrita por: Miguel Hernández