A Ilha
Olhamos tudo em silêncio na linha da praia
De olhos na noite suspensos do céu que desmaia;
Ai lua nova de Outubro, trazes as chuvas e ventos,
A alma a segredar, a boca a murmurar tormentos!
Descem de nuvens de assombro taínhas e bagres
Se as aves embalam os peixes em certos milagres;
Levita-se o corpo da alma, no choro das ladainhas,
Na reza dos condenados, nas pragas dos sitiados,
Na ilha dos ladrões, quem sai?
E leva este recado ao cais:
São penas, são sinais. Adeus.
Livra-me da fome que me consome, deste frio;
Livra-me do mal desse animal que é este cio;
Livra-me do fado e se puderes abençoado
Leva-me a mim a voar pelo ar!
Como se houvesse um encanto, uma estranha magia,
O sol lentamente flutua nas margens do dia.
Despe o meu corpo corsário, seca-me a veia maruja,
Morde-me o peito aos ais, das brigas, dos punhais,
Da ilha dos ladrões, quem sai?
E leva este recado ao cais:
São penas, são sinais. Adeus.
Andamos nus e descalços, amantes, sedentos
Se o véu da noite se deita na curva do tempo.
Ai lua nova de Outubro,
Os medos são medos das chuvas e ventos,
Da alma a segredar, da boca a murmurar
Adeus
Die Insel
Wir schauen alles in Stille am Strand
Mit Augen auf die Nacht, die vom Himmel vergeht;
Oh neuer Mond im Oktober, du bringst Regen und Winde,
Die Seele flüstert, der Mund murmelt Qualen!
Von Wolken des Staunens fallen Welse und Aale,
Wenn die Vögel die Fische in gewisse Wunder wiegen;
Der Körper der Seele schwebt, im Weinen der Klagegesänge,
Im Gebet der Verdammten, in den Flüchen der Belagerten,
In der Insel der Diebe, wer geht?
Und bringt diese Nachricht zum Kai:
Es sind Strafen, es sind Zeichen. Leb wohl.
Befreie mich von dem Hunger, der mich verzehrt, von dieser Kälte;
Befreie mich vom Übel dieses Tieres, das dieser Rausch ist;
Befreie mich vom Schicksal und wenn du kannst, gesegneter,
Nimm mich mit, lass mich durch die Luft fliegen!
Als ob es einen Zauber gäbe, eine seltsame Magie,
Schwebt die Sonne langsam an den Ufern des Tages.
Entkleide meinen Körper, Pirat, trockne mir die Ader, Matrose,
Beiß mir in die Brust, bei den Seufzern, den Kämpfen, den Dolchen,
In der Insel der Diebe, wer geht?
Und bringt diese Nachricht zum Kai:
Es sind Strafen, es sind Zeichen. Leb wohl.
Wir gehen nackt und barfuß, Liebende, durstig,
Wenn der Schleier der Nacht sich in der Kurve der Zeit niederlegt.
Oh neuer Mond im Oktober,
Die Ängste sind Ängste vor Regen und Winden,
Die Seele flüstert, der Mund murmelt
Leb wohl.