Canzone Per Anna
La luce incerta della sera getta fantasmi ed ombre sulla tua finestra,
non pensi o non vorresti più pensare.
Bambine in fiore con sorrisi ambigui che lungo i colli si faranno cupi,
rincasano veloci per mangiare.
E tu, che hai già conosciuto questo gioco,
non sai più com'era in quel passato,
non sai se sorridere od urlare.
Non sei più bella come un tempo quando cercò il tuo corpo quello di un compagno,
dimmi se fu paura o fu piacere.
Ma adesso senti il tempo che ti abbraccia come qualcosa che ti segna in faccia,
che non si vede ma che sai d' avere
E' come quel male a cui non si dà il nome,
un' ossessione circolare
fra la volontà ed il non potere.
Brandelli di canzoni, frasi e televisioni parlano dalle finestre aperte,
in un telegiornale qualcuno il bene o il male denuncia, auspica, avverte;
frasi del quotidiano ti sfiorano pian piano ed entrano senza toccarti
s' infilano negli angoli della tua casa suoni che tu non sai.
Un uomo in canottiera, dietro ad una ringhiera, innaffia dei fiori cittadini.
Un grido e un pianto acuto già spenti in un minuto segnalano tragedie di bambini,
odori di frittate e minestre riscaldate combattono lo smog di un diesel,
un fuoristrada assurdo che romba per partire e non va mai.
E tu sei sola sola sola sola, ti senti sola sola sola sola e pensi a un figlio temuto che ora non hai.
Ma dura un attimo quel tuo pensiero, atomo incerto in mezzo al falso e al vero,
per lasciar posto ai giorni che vivrai...
Niente "se" e "forse", fra le occasioni avute e perse
restano solo ore scomparse,
di certo hai solo quello che farai...
La luce incerta della sera fonde col buio che entra, e presto si confonde tutto,
come a chi guarda senza un fuoco;
la luce accendi e in viso si disegna forse un sorriso che le labbra spiega
come se fosse stato tutto un gioco...
Fa niente, danno in TV un programma intelligente,
ci vuole un tè aromatico e bollente
e poi che il sonno arrivi a poco a poco...
Lied für Anna
Das unsichere Licht des Abends wirft Gespenster und Schatten auf dein Fenster,
denkst du nicht oder möchtest du nicht mehr denken.
Blütenjunge mit zweideutigen Lächeln, die sich über die Hügel verdunkeln,
kommen schnell nach Hause, um zu essen.
Und du, die du dieses Spiel schon kennst,
weißt nicht mehr, wie es damals war,
weißt nicht, ob du lächeln oder schreien sollst.
Du bist nicht mehr so schön wie früher, als dein Körper den eines Partners suchte,
sag mir, ob es Angst oder Freude war.
Doch jetzt spürst du die Zeit, die dich umarmt wie etwas, das dir ins Gesicht zeichnet,
das man nicht sieht, aber von dem du weißt, dass du es hast.
Es ist wie das Übel, dem man keinen Namen gibt,
eine kreisförmige Besessenheit
zwischen dem Wollen und dem Nicht-Können.
Fetzen von Liedern, Sätze und Fernseher sprechen aus den offenen Fenstern,
in einer Nachrichtensendung zeigt jemand das Gute oder das Böse an, hofft, warnt;
Sätze des Alltags streifen dich langsam und dringen ein, ohne dich zu berühren,
sie dringen in die Ecken deines Hauses, Geräusche, die du nicht kennst.
Ein Mann in einem Unterhemd, hinter einem Geländer, gießt Stadtblumen.
Ein Schrei und ein scharfer Weinen, schon in einer Minute erloschen, zeigen Tragödien von Kindern,
Gerüche von Omelettes und aufgewärmten Suppen kämpfen gegen den Diesel-Smoke,
ein absurder Geländewagen, der brüllt, um loszufahren und nie geht.
Und du bist allein allein allein allein, fühlst dich allein allein allein allein und denkst an ein gefürchtetes Kind, das du jetzt nicht hast.
Doch dieser Gedanke dauert nur einen Augenblick, ein unsicheres Atom zwischen Falschem und Wahrem,
um Platz zu machen für die Tage, die du leben wirst...
Nichts "wenn" und "vielleicht", zwischen den Gelegenheiten, die du hattest und verloren hast,
bleiben nur verschwundene Stunden,
sicher hast du nur das, was du tun wirst...
Das unsichere Licht des Abends verschmilzt mit der Dunkelheit, die eintritt, und bald vermischt sich alles,
wie jemand, der ohne Feuer schaut;
das Licht anzünden und vielleicht zeichnet sich ein Lächeln auf deinem Gesicht,
als wäre alles ein Spiel gewesen...
Macht nichts, im Fernsehen läuft ein intelligentes Programm,
man braucht einen aromatischen und heißen Tee
und dann soll der Schlaf nach und nach kommen...