395px

Und eines Tages...

Francesco Guccini

E Un Giorno...

E un giorno ti svegli stupita e di colpo ti accorgi
che non sono più quei fantastici giorni all'asilo
di giochi, di amici e se ti guardi attorno non scorgi
le cose consuete, ma un vago e indistinto profilo...

E un giorno cammini per strada e ad un tratto comprendi
che non sei la stessa che andava al mattino alla scuola,
che il mondo là fuori t'aspetta e tu quasi ti arrendi
capendo che a battito a battito è l'età che s'invola...

E tuo padre ti sembra più vecchio e ogni giorno si fa più lontano,
non racconta più favole e ormai non ti prende per mano,
sembra che non capisca i tuoi sogni sempre tesi fra realtà e sperare
e sospesi fra voglie alternate di andare e restare...
di andare e restare...

E un giorno ripensi alla casa e non è più la stessa
in cui lento il tempo sciupavi quand'eri bambina,
in cui ogni oggetto era un simbolo ed una promessa
di cose incredibili e di caffellatte in cucina...

E la stanza coi poster sul muro ed i dischi graffiati
persi in mezzo ai tuoi libri e regali che neanche ricordi,
sembra quasi il racconto di tanti momenti passati
come il piano studiato e lasciato anni fa su due accordi...

E tuo padre ti sembra annoiato e ogni volta si fa più distratto,
non inventa più giochi e con te sta perdendo il contatto...
E tua madre lontana e presente sui tuoi sogni ha da fare e da dire,
ma può darsi non riesca a sapere che sogni gestire...
che sogni gestire...

Poi un giorno in un libro o in un bar si farà tutto chiaro,
capirai che altra gente si è fatta le stesse domande,
che non c'è solo il dolce ad attenderti, ma molto d'amaro
e non è senza un prezzo salato diventare grande...

I tuoi dischi, i tuoi poster saranno per sempre scordati,
lascerai sorridendo svanire i tuoi miti felici
come oggetti di bimba, lontani ed impolverati,
troverai nuove strade, altri scopi ed avrai nuovi amici...

Sentirai che tuo padre ti è uguale, lo vedrai un po' folle, un po' saggio
nello spendere sempre ugualmente paura e coraggio,
la paura e il coraggio di vivere come un peso che ognuno ha portato,
la paura e il coraggio di dire: " io ho sempre tentato,
io ho sempre tentato... "

Und eines Tages...

Und eines Tages wachst du überrascht auf und plötzlich merkst du,
dass es nicht mehr die fantastischen Tage im Kindergarten sind,
voller Spiele, voller Freunde, und wenn du dich umschaust, siehst du nicht
die gewohnten Dinge, sondern nur eine vage, unscharfe Silhouette...

Und eines Tages gehst du die Straße entlang und plötzlich verstehst du,
dass du nicht mehr die gleiche bist, die morgens zur Schule ging,
dass die Welt da draußen auf dich wartet und du fast aufgibst,
weil du begreifst, dass mit jedem Herzschlag die Zeit vergeht...

Und dein Vater scheint älter und jeden Tag weiter entfernt zu sein,
er erzählt keine Geschichten mehr und nimmt dich nicht mehr an die Hand,
es scheint, als würde er deine Träume nicht verstehen, die immer zwischen Realität und Hoffnung schwanken
und schwebend zwischen wechselnden Wünschen, zu gehen und zu bleiben...
zu gehen und zu bleiben...

Und eines Tages denkst du an das Haus zurück und es ist nicht mehr dasselbe,
in dem du die Zeit langsam verschwendet hast, als du ein Kind warst,
in dem jeder Gegenstand ein Symbol und ein Versprechen war
für unglaubliche Dinge und für Milchkaffee in der Küche...

Und das Zimmer mit den Postern an der Wand und den zerkratzten Platten,
verloren zwischen deinen Büchern und Geschenken, an die du dich nicht einmal erinnerst,
es scheint fast wie die Erzählung vieler vergangener Momente,
wie das Klavier, das du vor Jahren auf zwei Akkorden gelernt hast...

Und dein Vater scheint gelangweilt und wird mit jedem Mal abgelenkter,
er erfindet keine Spiele mehr und verliert den Kontakt zu dir...
Und deine Mutter, die weit weg und doch in deinen Träumen präsent ist, hat viel zu tun und zu sagen,
aber vielleicht kann sie nicht wissen, welche Träume sie verwalten soll...
welche Träume sie verwalten soll...

Dann wird eines Tages in einem Buch oder in einer Bar alles klar,
du wirst verstehen, dass auch andere Menschen sich dieselben Fragen gestellt haben,
dass nicht nur das Süße auf dich wartet, sondern auch viel Bitteres
und dass es einen hohen Preis hat, groß zu werden...

Deine Platten, deine Poster werden für immer vergessen sein,
du wirst lächelnd deine glücklichen Idole verschwinden lassen,
wie Kinderspielzeuge, fern und verstaubt,
du wirst neue Wege finden, andere Ziele und neue Freunde haben...

Du wirst spüren, dass dein Vater dir ähnlich ist, du wirst ihn ein wenig verrückt, ein wenig weise sehen,
im ständigen Ausgeben von Angst und Mut,
die Angst und der Mut zu leben, wie eine Last, die jeder trägt,
die Angst und der Mut zu sagen: "Ich habe es immer versucht,
ich habe es immer versucht..."

Escrita por: Francesco Guccini