Inverno
Sale la nebbia sui prati bianchi
come un cipresso nei camposanti
un campanile che non sembra vero
segna il confine fra la terra e il cielo.
Ma tu che vai, ma tu rimani
vedrai la neve se ne andrà domani
rifioriranno le gioie passate
col vento caldo di un'altra estate.
Anche la luce sembra morire
nell'ombra incerta di un divenire
dove anche l'alba diventa sera
e i volti sembrano teschi di cera.
Ma tu che vai, ma tu rimani
anche la neve morirà domani
l'amore ancora ci passerà vicino
nella stagione del biancospino.
La terra stanca sotto la neve
dorme il silenzio di un sonno greve
l'inverno raccoglie la sua fatica
di mille secoli, da un'alba antica.
Ma tu che stai, perché rimani?
Un altro inverno tornerà domani
cadrà altra neve a consolare i campi
cadrà altra neve sui camposanti.
Winter
Der Nebel steigt über die weißen Wiesen
wie eine Zypresse auf dem Friedhof
ein Kirchturm, der nicht wahrhaftig scheint
zeichnet die Grenze zwischen Erde und Himmel.
Doch du, der du gehst, doch du bleibst
du wirst sehen, der Schnee wird morgen verschwinden
die Freuden der Vergangenheit werden neu erblühen
mit dem warmen Wind eines anderen Sommers.
Sogar das Licht scheint zu sterben
im unsicheren Schatten eines Werdens
wo selbst die Dämmerung zur Abenddämmerung wird
und die Gesichter wie Wachs-Totenschädel wirken.
Doch du, der du gehst, doch du bleibst
even der Schnee wird morgen sterben
die Liebe wird uns wieder nahe kommen
in der Zeit des Weißdorns.
Die müde Erde unter dem Schnee
schläft im Schweigen eines schweren Schlafs
der Winter sammelt seine Mühe
von tausend Jahrhunderten, aus einer alten Dämmerung.
Doch du, der du bleibst, warum bleibst du?
Ein weiterer Winter wird morgen zurückkehren
es wird neuer Schnee fallen, um die Felder zu trösten
es wird neuer Schnee auf den Friedhöfen fallen.