O lobo
Por unha noite de séculos
corrian tres feros galgos,
tres feros galgos da noite
afiados coma dardos.
Un lobo de ollos de lume
tras deles iba avanzando;
levaba luz nos seus ollos,
luz de días agardados.
Entrando en terra de soños,
iban os soños cantando;
Corre, lobo de esperenzas,
brinca muros e valados,
que eses tres galgos de noite
queden vencidos e escravos.
Ponte de luz as estrelas
con nova forza alumaron;
os galgos corrian ben,
mais o lobo iba enirado
e nun recanto de lume,
matounos de tres zarpazos.
E os rios cantarona coro
un canto nunca cantado
o horizonte abríuse en cantígas
por un craro navallazo,
e u ceo foi outra vez
un ceo azul e mais branco.
Der Wolf
Für eine Nacht von Jahrhunderten
liefen drei wilde Windhunde,
drei wilde Windhunde der Nacht
scharf wie Pfeile.
Ein Wolf mit feurigen Augen
kam hinter ihnen heran;
er trug Licht in seinen Augen,
Licht von ersehnten Tagen.
In das Land der Träume eintretend,
hörte man die Träume singen;
Lauf, Wolf der Hoffnungen,
überspring Mauern und Zäune,
dass diese drei Windhunde der Nacht
besiegt und versklavt bleiben.
Die Sterne leuchteten
mit neuer Kraft auf;
die Windhunde liefen schnell,
aber der Wolf war wütend
und in einer Ecke aus Feuer,
erschlug er sie mit drei Krallenhieben.
Und die Flüsse sangen im Chor
ein Lied, das nie gesungen wurde;
das Horizont öffnete sich in Gesänge
durch einen klaren Schnitt,
und der Himmel wurde wieder
ein Himmel blau und weiß.