Luciano
La notte faccio sempre tardi, non certo per divertimento
la notte è il mio elemento.
Gli amici, la conversazione, quaranta sigarette, un po' di vino
comincio a stare meglio e mi si alza il tono.
Ma di mattina, ci tengo a precisare, all'una di mattina
c'è sempre un cretino che suona
perché il cretino è un amico che sa che stai dormendo
e allora insiste, l'amico è tremendo.
Mi alzo come un deficiente
e gioco a mosca cieca con gli oggetti
non mi diverto niente.
Sarebbe il caso di sfruttare l'intelligenza della notte
invece di sparar cazzate, mettere a posto le ciabatte.
Mi aggiusto le mutande intanto che attraverso il corridoio
c'ho un freddo… brrr… che muoio.
La giacca del pigiama è quasi sempre troppo corta
mi accosto un po' chinato e apro un pelo di porta.
"Ah, sei tu, Luciano…"
(è l'ultima persona che vorrei vedere).
"Ah, sei tu Luciano, mi fa piacere".
Lui mi si butta al collo, un tenero abbraccio
ha gli occhi gonfi, è pallido come uno straccio
mi stringo nella giacca del pigiama, un po' cortina
barcollo, poi raggiungo la cucina.
Così in mutande non sono a mio agio
ma lui non può capire
sono il suo salvatore, ormai mi ha scelto
sono un gruppo d'ascolto.
[parlato]: "Eh, sì, lo so, Luciano, le donne…"
"Luciano, sono troppo nudo, dovrei mettermi almeno i pantaloni"
ma lui non mi dà tregua, non sente ragioni
e lo capisco, certo non è il caso di occuparsi di pudore
quando un amico è disperato, soffre e piange e poi magari muore.
"Un attimo soltanto", provo a dire
"dovrei andare…"
Sono anche debole di reni
meglio non dirlo, per carità, di fronte ai suoi problemi.
Infatti lui mi butta addosso una tale dose di dolore
che non mi lascia neanche il tempo di pisciare.
"Povero Luciano…"
(devo dirgli qualche cosa di geniale)
"Povero Luciano, come stai male".
Lui soffre da morire, non esagera affatto
è proprio vero, gli è successo di tutto.
Se non fosse per come mi scappa lo potrei capire
del resto anch'io ho sofferto per amore, purtroppo devo andare.
Ma lui mi piange sulla spalla, mi vuol bene, mi si butta addosso
non vuole mica, non c'è cristo che mi mandi al cesso.
Sono anche debole di reni, non ne posso più, maledizione
la sento scivolare un po', la fermo subito con il trucco della contrazione.
Poi con indifferenza mi asciugo un po' la coscia
che cosa vuoi che sia in confronto alla sua angoscia.
Riprende a lamentarsi, è una cascata
aiuto, un'altra goccia sulla coscia, questa volta non l'ho fermata
io cerco di scappare, se posso lo mollo
ma è troppo disperato, mi si butta al collo.
Poveretto, gli muore anche la mamma e lui si spara, è tutto un morire
è nello squagliamento più totale, è nel terrore.
E io sono debole di reni, l'ho già detto, inutile resistere, tanto è lo stesso
inutile resistere, lo so, lo so, oramai mi piscio addosso.
"Aiuto, Luciano, mi sto pisciando addosso!".
Non è possibile, non voglio, non posso
la sento scivolare, mi sto pisciando addosso
sento già il suo calore.
"Aiuto, Luciano, non la posso fermare!"
Mi si è sciolto il cuore
sono una fontana, sono tutto un sudore.
[parlato]: Aiuto, mollo tutto, adesso piscio, sì, piscio per due ore!
[parlato]: "Luciano… Dove vai, Luciano… Dài, stai qui, vogliamoci bene. Ma come ti faccio schifo? Se stavo dormendo… È colpa tua. Te e quella troia che t'ha lasciato. Dài, Luciano, non andar via, stai qui con me, Lu… le donne sono tutte piscione!"
Luciano
In der Nacht bleibe ich immer lange wach, nicht etwa zum Spaß,
Die Nacht ist mein Element.
Freunde, Gespräche, vierzig Zigaretten, ein bisschen Wein,
Ich fühle mich besser und meine Stimmung hebt sich.
Doch am Morgen, das möchte ich klarstellen, um ein Uhr nachts,
Gibt es immer einen Trottel, der klingelt,
Denn der Trottel ist ein Freund, der weiß, dass du schläfst,
Und dann macht er weiter, der Freund ist schrecklich.
Ich stehe auf wie ein Idiot
Und spiele Blindekuh mit den Gegenständen,
Ich habe keinen Spaß dabei.
Es wäre besser, die Intelligenz der Nacht zu nutzen,
Anstatt Blödsinn zu reden, die Hausschuhe in Ordnung zu bringen.
Ich richte meine Unterwäsche, während ich den Flur überquere,
Mir ist kalt… brrr… ich erfriere.
Die Jacke meines Schlafanzugs ist fast immer zu kurz,
Ich beuge mich ein wenig und öffne die Tür einen Spalt.
"Ah, du bist es, Luciano…"
(Die letzte Person, die ich sehen möchte).
"Ah, du bist es, Luciano, ich freue mich."
Er wirft sich mir um den Hals, eine zärtliche Umarmung,
Seine Augen sind geschwollen, er ist blass wie ein Lappen.
Ich drücke mich in die Jacke des Schlafanzugs, ein bisschen wie ein Vorhang,
Ich wanke, dann erreiche ich die Küche.
So in Unterwäsche fühle ich mich unwohl,
Aber er kann das nicht verstehen,
Ich bin sein Retter, er hat mich gewählt,
Ich bin eine Selbsthilfegruppe.
[gesprochen]: "Ja, ich weiß, Luciano, die Frauen…"
"Luciano, ich bin zu nackt, ich sollte mir wenigstens die Hose anziehen,"
Aber er gibt mir keine Ruhe, er hört nicht auf,
Und ich verstehe es, es ist sicher nicht der Moment, um auf Scham zu achten,
Wenn ein Freund verzweifelt ist, leidet und weint und vielleicht stirbt.
"Einen Moment bitte", versuche ich zu sagen,
"Ich sollte gehen…"
Ich bin auch schwach in den Nieren,
Besser nicht sagen, um Gottes willen, angesichts seiner Probleme.
Tatsächlich wirft er mir eine solche Menge an Schmerz entgegen,
Dass ich nicht einmal Zeit habe, zu pinkeln.
"Armer Luciano…"
(Ich muss ihm etwas Geniales sagen)
"Armer Luciano, wie schlecht es dir geht."
Er leidet zu Tode, übertreibt nicht im Geringsten,
Es ist wirklich wahr, ihm ist alles passiert.
Wenn es nicht so wäre, wie es mir entgleitet, könnte ich es verstehen,
Schließlich habe ich auch aus Liebe gelitten, leider muss ich gehen.
Aber er weint mir auf die Schulter, er mag mich, er wirft sich mir um den Hals,
Er will nicht, es gibt keinen Heiligen, der mich zur Toilette schickt.
Ich bin auch schwach in den Nieren, ich kann nicht mehr, verdammtes Leben,
Ich spüre es ein wenig rutschen, ich stoppe es sofort mit dem Trick der Kontraktion.
Dann trockne ich mit Gleichgültigkeit ein wenig mein Oberschenkel ab,
Was soll’s, im Vergleich zu seiner Angst.
Er beginnt wieder zu klagen, es ist ein Wasserfall,
Hilfe, ein weiterer Tropfen auf dem Oberschenkel, diesmal habe ich ihn nicht gestoppt.
Ich versuche zu fliehen, wenn ich kann, lasse ich ihn los,
Aber er ist zu verzweifelt, er wirft sich mir um den Hals.
Armer Kerl, seine Mutter stirbt auch und er bringt sich um, es ist alles ein Sterben,
Er ist im totalen Verfall, er ist in Angst.
Und ich bin schwach in den Nieren, ich habe es schon gesagt, es ist sinnlos zu widerstehen, es ist sowieso das Gleiche,
Es ist sinnlos zu widerstehen, ich weiß, ich weiß, ich pinkle mir gleich in die Hose.
"Hilfe, Luciano, ich pinkle mir in die Hose!"
Es ist nicht möglich, ich will nicht, ich kann nicht,
Ich spüre es rutschen, ich pinkle mir in die Hose,
Ich fühle schon seine Wärme.
"Hilfe, Luciano, ich kann es nicht aufhalten!"
Mein Herz ist geschmolzen,
Ich bin ein Springbrunnen, ich schwitze überall.
[gesprochen]: Hilfe, ich lasse alles fallen, jetzt pinkle ich, ja, ich pinkle zwei Stunden lang!
[gesprochen]: "Luciano… Wohin gehst du, Luciano… Komm schon, bleib hier, lass uns gut zueinander sein. Aber ekel ich dich an? Ich habe geschlafen… Es ist deine Schuld. Du und die Schlampe, die dich verlassen hat. Komm schon, Luciano, geh nicht weg, bleib hier bei mir, Lu… die Frauen sind alle Pissnelken!"