The Same Sun
"Son, did you stare too long in front of that mirror?
did it break when your conscience didn't get any clearer
with the stomach you'll fill with all the food you eat
and lack of pain you feel for the eyes that weep
outside your windowsill of the castle where you sleep?
Has the sun stopped shining upon the crown you hang?
has your love and your hate started to feel the same?
did that leave you feeling empty, feeling sick,
feeling as empty as a child's stomach?
As alone and forsaken as you'd like to be
there are shoreless miseries of oceans, not seas
while you wallow and wait in your tower of ivory
your sister is starving, your brother is begging
Your sisters are starving, your brothers are begging
your mothers are mourning, your fathers are folding
Unseen, unsung -- under the same sun
Wake up, look up, there's a warmth up there
a reminder of peace, a reason to care
A reason to care
Wake up, look up, that's something you share
There's more to life than the boy in that mirror...
Wake up, wake up, wake up."
...from the depths of this hell:
where the free are slaves,
no difference between the cowards and brave,
where our love and hate have become the same,
it's time that we "unbecame"...
Where the ears are deaf, and tongues too dry
where the arms don't hold, and seeing eyes go blind
Where nothing is everything
and everything is nothing:
"Arise-my soul, and sing."
Die Gleiche Sonne
„Sohn, hast du zu lange in diesen Spiegel gestarrt?
hat er zerbrochen, als dein Gewissen nicht klarer wurde?
Mit dem Magen, den du füllst mit all dem Essen, das du isst,
und dem Mangel an Schmerz, den du fühlst für die Augen, die weinen
außerhalb deines Fensters von dem Schloss, in dem du schläfst?
Hat die Sonne aufgehört, auf die Krone zu scheinen, die du trägst?
hat deine Liebe und dein Hass angefangen, gleich zu fühlen?
Hat dich das leer und krank fühlen lassen,
so leer wie der Magen eines Kindes?
So allein und verlassen, wie du es gerne hättest,
gibt es grenzenlose Elenden der Ozeane, nicht der Meere.
Während du in deinem Elfenbeinturm schwelgst und wartest,
verhungert deine Schwester, dein Bruder bettelt.
Deine Schwestern verhungern, deine Brüder betteln,
deine Mütter trauern, deine Väter falten.
Ungesehen, unbesungen – unter der gleichen Sonne.
Wach auf, schau nach oben, da ist eine Wärme dort oben,
eine Erinnerung an Frieden, ein Grund, sich zu kümmern.
Ein Grund, sich zu kümmern.
Wach auf, schau nach oben, das ist etwas, das du teilst.
Es gibt mehr im Leben als den Jungen in diesem Spiegel...
Wach auf, wach auf, wach auf.
...aus den Tiefen dieser Hölle:
wo die Freien Sklaven sind,
kein Unterschied zwischen Feiglingen und Tapferen,
wo unsere Liebe und unser Hass gleich geworden sind,
ist es Zeit, dass wir „nicht mehr werden“...
Wo die Ohren taub sind und die Zungen zu trocken,
wo die Arme nicht halten und sehende Augen blind werden.
Wo nichts alles ist
und alles nichts ist:
„Erhebe meine Seele und singe.“