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Morgen legt ein Schiff ab

Homero Manzi

Mañana zarpa un barco

Riberas que no cambian tocamos al anclar.
Cien puertos nos regalan la música del mar.
Muchachas de ojos tristes nos vienen a esperar
y el gusto de las copas parece siempre igual.
Tan sólo aquí en tu puerto se alegra el corazón,
Riachuelo donde sangra la voz del bandoneón.
Bailemos hasta el eco del último compás,
mañana zarpa un barco, tal vez no vuelva más.

Qué bien se baila
sobre la tierra firme.
Mañana al alba
tenemos que zarpar.
La noche es larga,
no quiero que estés triste.
Muchacha, vamos...
no sé por qué llorás.
Diré tu nombre
cuando me encuentre lejos.
Tendré un recuerdo
para contarle al mar.
La noche es larga,
no quiero que estés triste.
Muchacha, vamos...
no sé por qué llorás.

Dos meses en un barco viajó mi corazón.
Dos meses añorando la voz del bandoneón.
El tango es puerto amigo donde ancla la ilusión.
Al ritmo de su danza se hamaca la emoción.
De noche, con la luna, soñando sobre el mar,
el ritmo de las olas me miente su compás.
Bailemos este tango, no quiero recordar.
Mañana zarpa un barco, tal vez no vuelva más.

Morgen legt ein Schiff ab

Ufer, die sich nicht ändern, berühren wir beim Anlegen.
Zehn Häfen schenken uns die Musik des Meeres.
Mädchen mit traurigen Augen kommen, um uns zu erwarten
und der Geschmack der Gläser scheint immer gleich zu sein.
Nur hier in deinem Hafen freut sich das Herz,
Bächlein, wo die Stimme des Bandoneons blutet.
Lass uns bis zum Echo des letzten Taktes tanzen,
morgen legt ein Schiff ab, vielleicht kommt es nie zurück.

Wie gut man tanzt
auf festem Boden.
Morgen bei Tagesanbruch
müssen wir ablegen.
Die Nacht ist lang,
ich will nicht, dass du traurig bist.
Mädchen, lass uns gehen...
ich weiß nicht, warum du weinst.
Ich werde deinen Namen nennen,
wenn ich weit weg bin.
Ich werde eine Erinnerung haben,
um sie dem Meer zu erzählen.
Die Nacht ist lang,
ich will nicht, dass du traurig bist.
Mädchen, lass uns gehen...
ich weiß nicht, warum du weinst.

Zwei Monate reiste mein Herz auf einem Schiff.
Zwei Monate sehnte ich mich nach der Stimme des Bandoneons.
Der Tango ist ein freundlicher Hafen, wo die Illusion anlegt.
Im Rhythmus seines Tanzes wiegt sich die Emotion.
Nachts, mit dem Mond, träumend über dem Meer,
das Rhythmus der Wellen belügt mich mit seinem Takt.
Lass uns diesen Tango tanzen, ich will mich nicht erinnern.
Morgen legt ein Schiff ab, vielleicht kommt es nie zurück.

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