Milonga de los fortines
Milonga de cien reyertas
templada como el valor.
Grito de pampa desierta
diciendo su alerta
con voz de cantor.
Milonga de quita penas.
Nostalgia de población.
Canto qu'en noche serena
su rezo despena
detrás del fogón.
Diana de viejas victorias
en la punta del tropel,
con tu vanguardia de gloria
serás en la historia
canción y laurel.
Son de querencia querida
en las noches del cuartel.
Pena de china querida
que al fin afligida
dejó de ser fiel.
Resuenan con tus acentos,
milonga del batallón,
gritos de viejos sargentos
cargando en el viento
con el escuadrón.
Y vuelven en los sonidos
agudos del cornetín,
ecos de mil alaridos
que estaban perdidos
detrás del confín.
Gime el desierto rodando
sus rumores de huracán...
Vienen las lanzas cargando
y están aguaitando
la Cruz y el Puñal.
Gloria de aquel comandante
que jamás volvió al cantón.
Besan su barba cervuna
la luz de la luna
y el fuego del sol.
Milonga der Fortinen
Milonga von hundert Kämpfen
so temperiert wie der Mut.
Schrei der einsamen Pampa
ruft seine Warnung
mit der Stimme eines Sängers.
Milonga, die Sorgen vertreibt.
Nostalgie der Bevölkerung.
Lied, das in der klaren Nacht
sein Gebet entfaltet
hinter dem Feuer.
Diana alter Siege
an der Spitze des Trupps,
mit deinem Ruhm als Vorhut
wirst du in der Geschichte
Lied und Lorbeer sein.
Klang der geliebten Heimat
in den Nächten der Kaserne.
Schmerz der geliebten Chinesin,
die schließlich betrübt
ihre Treue verlor.
Deine Klänge hallen wider,
Milonga des Bataillons,
Schreie alter Sergeanten
tragen im Wind
mit dem Geschwader.
Und sie kehren zurück in den Tönen
hoch und klar des Cornetts,
Echos von tausend Schreien,
die verloren waren
hinter der Grenze.
Das Wüstenland stöhnt und rollt
seine Gerüchte wie einen Sturm...
Die Lanzen kommen, bereit
und lauern auf
das Kreuz und das Messer.
Ruhm dem Kommandanten,
der niemals zurückkehrte ins Lager.
Küssen seinen wilden Bart
das Licht des Mondes
und das Feuer der Sonne.