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Milonga des neunzehnten Jahrhunderts

Homero Manzi

Milonga del novecientos

Me gusta lo desparejo
y no voy por la "vedera".
Uso funghi a lo "Massera",
calzo bota militar.
La quise porque la quise
y por eso ando penando,
se me fue ya ni sé cuándo,
ni se cuándo volverá.

Me la nombran las guitarras
cuando dicen su canción.
Las callecitas del barrio
y el filo de mi facón.
Me la nombran las estrellas
y el viento del arrabal.
No sé pa' qué me la nombran
si no la puedo olvidar.
Soy desconfiao en amores,
y soy confiao en el juego.
Donde me invitan me quedo
y donde sobro también.
Soy del partido de todos
y con todos me la entiendo,
pero váyanlo sabiendo
¡soy hombre de Leandro Alem!

No me gusta el empedrao
ni me doy con lo moderno.
Descanso cuando ando enfermo
y después que me he sanao.
La quiero porque la quiero
y por eso la perdono.
No hay nada peor que un encono
para vivir amargao.

Milonga des neunzehnten Jahrhunderts

Ich mag das Unregelmäßige
und gehe nicht den "geraden" Weg.
Ich trage Stiefel wie "Massera",
und ziehe Militärstiefel an.
Ich liebte sie, weil ich sie liebte
und deshalb leide ich nun,
sie ist gegangen, ich weiß nicht wann,
weiß nicht, wann sie zurückkommt.

Die Gitarren nennen ihren Namen,
wenn sie ihr Lied spielen.
Die kleinen Straßen des Viertels
und die Klinge meines Messers.
Die Sterne nennen ihren Namen
und der Wind aus dem Vorort.
Ich weiß nicht, warum sie mich erinnern,
wenn ich sie nicht vergessen kann.
Ich bin misstrauisch in der Liebe,
und vertraue beim Spiel.
Wo man mich einlädt, bleibe ich
und wo ich deplatziert bin, auch.
Ich bin von der Partei aller
und verstehe mich mit jedem,
aber das solltet ihr wissen:
Ich bin ein Mann von Leandro Alem!

Ich mag das Kopfsteinpflaster nicht
und halte mich nicht an das Moderne.
Ich ruhe mich aus, wenn ich krank bin
und nachdem ich wieder gesund bin.
Ich liebe sie, weil ich sie liebe
und deshalb vergebe ich ihr.
Es gibt nichts Schlimmeres als einen Groll,
um verbittert zu leben.

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